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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Bürgerbeteiligung, aber richtig

24.02.2009

Betrifft: Innenstadt und Sanierung der Fußgängerzone (NWZ 11. Februar)

(...) Zunächst einmal, denke ich, ist schon im Vorfeld viel Geld ausgegeben worden für Dinge, die so nicht sein mussten: Das Impulsreferat von Dr. Jenne war so allgemein und grundsätzlich und so wenig Varel-bezogen, dass man das sicher in entsprechenden Datenbanken preiswerter bekommen hätte, zumal der Referent rhetorisch so schlecht war, dass ihn wahrscheinlich nur die Hälfte der Anwesenden verstanden hat.

Musste man für die Organisation der Bürgerbeteiligung ein professionelles (und wahrscheinlich nicht billiges) Orga-Team engagieren? Ich denke, dass ein Politikkurs der Oberstufe des Gymnasiums sich dieser Aufgabe mit Begeisterung angenommen hätte. Ich kenne viele Beispiele für solche Projekte.

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Es hat mich von Anfang an stutzig gemacht, dass man, bevor die Aktion „Bürgerwerkstatt“ gestartet wurde, schon wusste, dass die fast zwei Millionen Euro für Gestaltung bestimmter Bereiche nicht ausreichen würden, weshalb dann auch der Schlossplatz von vornherein außen vor blieb. Das kann ja eigentlich nur bedeuten, dass man sich für den weitaus größten Teil der Ausgaben schon festgelegt hat und die diesbezügliche Befragung der Bürger nur Farce ist. Und das kann eigentlich nur die neue Pflasterung der Fußgängerzone sein, die man schon vorab beschlossen hat.

(...) Wenn schon Bürgerbeteiligung, dann richtig. Wenn der Bürger das Gefühl bekommt, er werde letztendlich nur gefragt, wo denn wohl noch eine Bank oder ein Bäumchen gut aussehen könnten, dann wird von vornherein genau das Gegenteil bewirkt von dem, was man vielleicht erreichen will: Unzufriedenheit statt produktive Mitverantwortung.

Klaus J. Uhlmann

Varel-Obenstrohe

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