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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Bürgerhaus langfristig ohne Bücherei?

20.11.2015

Schortens Das Schortenser Bürgerhaus wird das nächste Millionen-Projekt: Das geplante und auf mehrere Bauabschnitte und Haushaltsjahre verteilte Sanierungsvorhaben wird nach ersten Kostenschätzungen der Bauverwaltung rund 1,69 Millionen Euro kosten. Für diesen Betrag soll das Haus technisch und energetisch saniert und erweitert werden. Noch nicht eingeflossen sind Kosten für ein neues Brandschutzkonzept.

Glaskuppel über Innenhof

Im Mittelpunkt der nun im Fachausschuss von Bernd Rolfs und Stefan Martens (Architekturbüro MRO) vorgestellten und diskutierten Planung steht unter anderem eine Modernisierung von Wärmeversorgung, Lüftungstechnik und Elektroinstallation. Im baulichen Bereich der Planung steht die Umgestaltung und Vergrößerung des Gastronomie-Bereichs mit Erneuerung der Küchentechnik, Veränderungen im Foyer und einer etwa zwei Meter nach vorn vor die Pfeiler vorgezogenen langen Theke.

Das Oktagon, der Innenhof des Bürgerhauses, soll mit einer Glaskuppel überdacht werden. Dort wäre dann Platz für die Garderobe. „Optimal ist das sicher nicht“, räumte Bauamtsleiter Theodor Kramerein. „Doch alle rufen nach mehr Platz, und keiner will etwas hergeben.“ Denkbar wäre auch, die Garderobe für die Bürgerhaus-Besucher in einen neuen kleinen Anbau bei der Bücherei unterzubringen. Auf jeden Fall soll sie künftig weiter weg vom Gastro-Bereich liegen. „Wir können die Speisen ja nicht durch regennasse Jacken und Mäntel schicken“, sagt Kramer.

Baulich unverändert bleiben der große Saal und die Bühne wie auch der Sanitärbereich und die Fassade des Bürgerhauses. Auch die Stadtbücherei bliebe zunächst an ihrem jetzigen Standort.

Es gibt auch Überlegungen, die Bücherei im Zuge der Bürgerhaus-Sanierung später an einen anderen externen Standort zu verlegen und das Stadtmarketing und die Tourist-Information, die gegenüber angesiedelt sind, in das Bürgerhaus zu integrieren.

Noch viele Fragen

Wann und wohin die Stadtbücherei umzieht, ist allerdings noch völlig offen. Genauso wie die Frage, ob das überhaupt passieren sollte, denn mit der Idee können sich längst nicht alle Ratsvertreter anfreunden. „Wenn die Bücherei umziehen soll, dann wüsste ich gern vorher, wohin“, so Anne Krüger (UWG). Auch Melanie Sudholz (CDU) machte deutlich, „dass das nicht eben nebenbei“ beschlossen werden könne.

Für die Bauverwaltung geht es zunächst darum, auf Grundlage der vorgestellten Entwürfe weiterzuarbeiten und mehr in die Detailplanung einzusteigen. Daraus ergibt sich dann auch eine Reihenfolge, was im Bürgerhaus wann angefasst werden muss und wie ein sinnvolles Raumkonzept aussehen kann.

Der Antrag der CDU, 2016 Heizung und Lüftung zu erneuern, fiel durch. „Mit der Technik kommen wir noch zwei Jahre hin“, sagt Kramer. Er riet dazu, die Technik auf das Raumkonzept auszulegen, das nun als erstes beschlossen werden sollte. Bis zur Sitzung im März soll nun auf Grundlage der Entwürfe weitergeplant werden.

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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