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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

AIRBUS: Chefs erfreut

27.10.2006

VAREL Die Straße, die zum Airbus-Werk führt, ist seit gestern die Erwin-Hilbrink-Straße. Sein Enkel enthüllte das Straßenschild.

von hans begerow VAREL - Im Beisein zahlreicher Gäste ist gestern die Straße zum Airbus-Werk umbenannt worden. Sie heißt nach dem Ratsbeschluss vom 13. Juli nach dem langjährigen Betriebsratsvorsitzenden Erwin Hilbrink. Der Kommunlapolitiker und Arbeitnehmervertreter war am 12. Dezember 2005 im 71. Lebensjahr nach schwerer Krankheit verstorben.

Das Straßenschild war von Jan Hilbrink enthüllt worden. Der 15-jährige Enkel des Politikers lebt mit seiner Familie in Toulouse, wo sein Vater Peter Hilbrink bei Airbus arbeitet. Erwin Hilbrinks Witwe Hilda verfolgte mit Sohn Dirk Hilbrink und zahlreichen eingeladenen Gästen die Zeremonie vor dem Werkstor. Darunter waren Frieslands Landrat Sven Ambrosy, Bürgermeister Wolfgang Busch, die Ratsfraktionsvorsitzenden Ilonka Etzold (FDP), Peter Tischer (CDU) und Alfred Müller (SPD), CDU-Vorsitzender Peter Nieraad, Airbus-Werkleiter Dr. Thomas Lehmann, die Airbus-Betriebsräte Jürgen Bruns und Thomas Busch sowie Ratsherr Dr. Wolf-Dieter Scholz, der die Umbenennung beantragt hatte (und gestern seinen 65. Geburtstag feierte). „Es ist heute sicher keine leichte Aufgabe, trotzdem erfüllt es jeden mit Stolz an Erwin Hilbrink zu denken“, wandte sich Wolfgang Busch an Hilda Hilbrink und die Familienmitglieder. Busch erinnerte an den Lebensweg des langjährigen Airbus-Betriebsratsvorsitzenden, der

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sich „entscheidend für den Erhalt und die Verbesserung der Arbeitsplätze“ bei Airbus eingesetzt habe.

Hilbrink war 1934 in Obenstrohe geboren worden. Nach einer Sattlerlehre und Tätigkeit in der Industrie trat er 1957 in das Unternehmen ein, das damals Motorenwerk hieß. 1961 wurde er in den Betriebsrat gewählt, zu dessen Vorsitzendem er 1968 gewählt wurde. Später wurde er Gesamtbetriebsratsvorsitzender bei Airbus und rückte gar in den Aufsichtsrat der Daimler-Benz-Aerospace, wie der EADS-Vorgänger eine Zeitlang firmierte. Parallel dazu war Hilbrink in der Kommunalpolitik engagiert, er gehörte über Jahrzehnte dem Rat der Gemeinde Varel-Land und später der Stadt Varel an, ferner dem Kreistag, wo er die SPD-Fraktion von 1972 bis 2005 führte. Eine Würdigung für Erwin Hilbrink gab es auch von dessen früheren Chefs: Daimler-Chrysler-Aufsichtsrat Dr. Manfred Bischoff, früherer Airbus-Manager und EADS-Chairman, versicherte in einem Schreiben seine „große Genugtuung“, dass die Stadt Varel seinen Weggefährten mit einer Straßenbenennung würdigt. Auch Gerhard Puttfarcken, Airbus-Deutschland-Chef,

äußerte in einem Brief an Bürgermeister Busch seine Freude über die Hilbrink-Straße. Hilda Hilbrink war in ihren Gefühlen gespalten: Lieber wäre ihr gewesen, „er wäre da, und wir hätten kein Schild“, sagte sie.

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