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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Chemie ja – aber nicht direkt vor der Tür ParteienHooksieler SPD schlägt für Gas-Terminal Flächentausch zwischen Land und DFTG vor

11.02.2006

HOOKSIEL Wirtschaftsminister Hirche sei jetzt gefordert, sagte Dietrich Gabbey. Er müsse zwischen Industrie und Tourismus vermitteln.

Von Klaus Homola HOOKSIEL - Grundsätzlich hat die Hooksieler SPD nichts gegen die Ansiedlung einer Gasverflüssigungsanlage der Deutschen Flüssiggas Terminal Gesellschaft MbH (DFTG) im Voslapper Groden – vorausgesetzt, sie liegt nicht in direkter Nähe von Hooksiel.

„Wir fühlen uns als Hooksieler verpflichtet, für die Hooksieler Einwohner Klarheit zu schaffen und dafür zu sorgen, dass die geplante Anlage nicht direkt an die Gemeindegrenze gebaut wird“, waren sich die SPD Ratsvertreter Dietrich Gabbey, Sonja Janßen und SPD-Ortsvereinsvorsitzender Waddewarden/Hooksiel, Dieter Galski, gestern einig.

Die Anlage der DFTG, an der Eon-Ruhrgas fast 80 Prozent Beteiligung hält, soll hinter dem Deich in der Nähe des Hafens unmittelbar neben den Ineos-Chemieproduktionsstätten errichtet werden.

Die 500 Millionen Euro teure Anlage wird einen Durchsatz von 10 Milliarden Kubikmetern Gas haben. Baubeginn soll 2007 sein.

Nach Gabbeys Vorstellung könnte die Anlage auf der Fläche errichtet werden, die sich als Mobil-Erweiterungsanlage im Eigentum des Landes Niedersachsen befindet. „Die Fläche, die die DFTG vor 30 Jahren erworben hat, könnte gegen das Areal des Landes Niedersachsen getauscht werden“, schlägt Gabbey vor. Damit könnten die Hooksieler leben.

Jetzt sei Wirtschaftsminister Walter Hirche gefordert, zwischen den Bedürfnissen von Industrie und Tourismus zu vermitteln. Schließlich seien beide Bereiche in seinem Ministerium angesiedelt. Die SPD-Vertreter sehen das Entstehen neuer Arbeitsplätze in der Industrie zwar positiv, zugleich befürchten sie aber einen Rückgang im Tourismusbereich im Wangerland. Das aber müsse unter allen Umständen verhindert werden, waren sie sich gestern einig.

Unterstützung erwartet die Hooksieler SPD für die Idee des Flächentauschs von Frieslands Landrat und von der Gemeinde Wangerland.

wilhelmshaven, s.36

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