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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Windenergie: „Chromate im Bau-Beton gefährden Trinkwasser“

18.08.2016

Sandelermöns Die Windkraft-Bürgerinitiative „Weitblick“ Sandelermöns ist verwundert über die Aussagen von Frieslands Grünen in ihrem Wahlprogramm: Wie berichtet, hatten die Grünen die Verbesserung der Trinkwasserqualität als Ziel genannt, denn durch Düngung, Medikamenteneintrag und Versalzung drohe eine langfristige Verschlechterung.

„Bei solchen Aussagen fragen wir uns natürlich, ob die Grünen wirklich wissen, wovon sie reden“, sagte Weitblick-Vorsitzender Udo Cremer: Denn die Grünen seien Befürworter der geplanten Windkraftanlagen im Wasserschutzgebiet in Sandelermöns.

„Man muss sich vor Augen halten, um welche Betonmassen es beim Bau von Windrädern geht“, so Cremer: Jede der dort vorgesehenen Windkraftanlage 112 stehe auf ei­nem Stahlbeton-Fundament mit einem Volumen von 1200 Kubikmetern. Auf dem runden Fundament von 3500 Tonnen Gewicht stehe der Turm aus konischen Stahlbeton-Segmenten mit 2800 Tonnen.

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„Damit der Boden das Gesamtgewicht von über 7000 Tonnen tragen kann, muss er zuvor mithilfe von Schottergranulat, das in 30 Meter tiefe Bohrlöcher gepresst wird, verdichtet werden. Dadurch kommt es zu Beeinträchtigungen des Wasserhaushalts“, sagt Cremer.

Durch das Einbringen dieser riesigen Betonmengen komme es zu Chromatabsonderungen – und die landen im Grundwasser. „Bei sechs geplanten Anlagen im Wasserschutzgebiet Sandelermöns werden mehr als 8000 Kubikmeter Beton eingebracht. Von der Absenkung des Grundwassers, Versiegelung der Oberfläche und veränderter Fließgeschwindigkeit und Richtungsänderung unseres Grundwassers ganz zu schweigen“, betont Cremer.

Ohne die aufwendige Entfernung des Fundaments ist die Rückkehr zur normalen landwirtschaftlichen Nutzung aufgegebener Windkraft-Standorte nicht möglich. „WKA-Fundamente wurden unseres Wissens noch nie beseitigt. Wollen wir das? Wir nicht!“, betont er.

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