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Mehr als 200 Tote nach Explosionen in Sri Lanka
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Mehr als 200 Tote nach Explosionen in Sri Lanka

NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Auf 6500 Quadratmetern soll es bald endlich blühen

19.03.2019

Cleverns „Unser Projekt, Blühflächen anzulegen, hat Zukunft. Die Nachfrage und das Interesse der Cleverns-Sandeler bestätigen die Idee, die Landschaft und Artenvielfalt zu bereichern“, sind sich Birgit Luiken und Gustav Zielke einig.

Freude über Engagement

Um die Biodiversität in der Altgemeinde Cleverns-Sandel zu unterstützen, darunter besonders Bestäuber wie Wildbienen und Hummeln, hatten Birgit Luiken und Gustav Zielke mit der Dorfgemeinschaft zu einer Blühflächen-Aktion aufgerufen (die NWZ berichtete). Nun setzen die Cleverns-Sandeler genau das um.

Bislang haben elf Einwohner 6500 Quadratmeter Fläche zur Verfügung gestellt – Tendenz steigend. Gustav Zielke und Birgit Luiken freuen sich über das Engagement, und beide sind gespannt auf die Entwicklung der Flächen, die Ende April/Anfang Mai eingesät werden sollen. Wenn die Flächen bestellt sind und die Saat gut aufkommt, wird sich ab Juni ein Teppich an Blühflächen vom Ortseingang Cleverns bis nach Sandel und Sandelermöns zeigen. Die Aktion hat auch Anfragen aus dem Südkreis, dem Wangerland und aus Ostfriesland eingeleitet.

Die Blühstreifen gewinnen vor allem nach der Blüte landwirtschaftlicher Kulturen wie zum Beispiel dem Raps an Bedeutung. Dann bieten sie Zuflucht und Nahrungsangebot für kleine Tiere und Insekten, da es im Spätsommer oft wenig Nahrung für sie gibt. „Auch die verblühten Pflanzen sind von großem Wert, da viele Vögel von den Samen zehren können“, erklärt Birgit Luiken. Sie gibt die gesammelten Anträge an die Stiftung Kulturlandpflege weiter, die die Maßnahmen fördern kann. „Jeder kann überlegen, einen Teil der eigenen Rasenfläche zugunsten von Blühstreifen zu reduzieren“, so Gustav Zielke.

Alles wird dokumentiert

Birgit Luiken hat die Flächen fotografiert und viele Grundstücksbesitzer vor Ort beraten.

Eine Dokumentation des Pflanzenaufwuchses und der sich einfindenden Insektenpopulation wird über den Sommer erfolgen, auch eine Begehung der Flächen zum Zwecke des gegenseitigen Erfahrungsaustausches ist vorgesehen.

Mit Unterstützung des ortsansässigen Imkers Renke Oltmanns ist eine Ferienpassaktion für Kinder geplant, bei der sich junge Insektenforscher auf vielfältige Weise mit Blühpflanzen und den davon abhängigen Insekten beschäftigen können. Drei Mikroskope wurden zu diesem Zweck schon beschafft.


  www.nwzonline.de/insektenjahr 
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