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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Auch Cleverns will jetzt aufblühen

26.02.2019

Cleverns Im ganzen Jeverland sind schon einige Initiativen zur Förderung der Insektenpopulation angeschoben worden – nun wollen auch die Clevernser aktiv werden. Alle Bürger aus Cleverns-Sandel sind eingeladen, mitzumachen. Das erste Treffen findet im Clevernser Dorftreff „Alter Dorfkrug“ am Donnerstag, 28. Februar um 19.30 Uhr statt und beginnt mit einem Vortrag von Birgit Luiken: „Bürger in Cleverns fördern Schmetterlinge, Bienen und Co.“

Für dieses Vorhaben wurde bereits Verbindung zur „Stiftung Kulturlandpflege“ aufgenommen, mit deren Förderprogramm eine kostengünstige Einsaat der Flächen möglich ist. Ina Rosemeyer, Leiterin des Regionalen Umweltzentrums Schortens, wird von den bisherigen Erfahrungen der „Bienengemeinde Sande“ berichten. Der Garten- und Landschaftsbauer Bernd Bakker aus Westerstede erläutert die praktische Bodenvorbereitung und Einsaat der Blühmischungen.

Etwa 80 Prozent aller Nahrungspflanzen für den Menschen werden durch Insekten bestäubt. Gleichzeitig schwinden deren Lebensräume mehr und mehr. Die Hälfte der Schmetterlingsarten in Deutschland ist gefährdet.

Durch die Einsaat von Blühmischungen können viele Bereiche ökologisch aufgewertet werden – zum Beispiel Ausgleichsflächen, Brachflächen und auch private Gartenflächen. „Die Vermehrung und Vernetzung von Lebensräumen für Insekten kann nur mit Hilfe der Landwirte, Kommunen und Privatflächenbesitzern gemeinsam geschehen“, ist sich die Dorfgemeinschaft Cleverns sicher.

Da, wo Insekten sind, werden auch andere, selten gewordenen Tiere in diesem Lebensraum wieder Fuß fassen. So kann die Biodiversität in unserer Region verbessert werden. Die konsequente Förderung der Insektenpopulation durch Schaffung vielfältiger, möglichst dauerhaft bestehender, gut vernetzter Biotopstrukturen (z.B. Unterschlupf- und Nistmöglichkeiten, Futterpflanzen, eingeschränkte Mahd, weniger Pflanzenschutzmitteleinsatz), das ist das Ziel der künftigen Initiative der Clevernser Bürger.

Und nicht zuletzt seien die blühenden Flächen gut fürs Auge und für das Wohlbefinden, so die Dorfgemeinschaft.

Die Idee in Cleverns ist, dass sich zum Beispiel auch Schulklassen vor Ort in Kooperation mit einem Imker mit dem Thema beschäftigen. Langfristig könnte eine Vernetzung über die Gemeinde hinaus mit ähnlichen Initiativen – wie der Bienengemeinde Sande – oder anderen Orten entstehen.

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