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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Mehrheit stimmt für Vorschlag der Bürgerinitiative

27.11.2019

Dangast Eine Fußgängerzone zum Strand – ist das ein guter Ansatz, um den Verkehr in Dangast neu aufzustellen? Das ist einer von vielen Vorschlägen, die die Bürgerinitiative Dangast (BI) zur Verbesserung der Verkehrssituation gemacht hat.

Der „Gemeinnützige“ hat in einer Online-Umfrage nachgefragt, was die Leser von diesen Ideen halten. Immerhin eine knappe Mehrheit von 57 Prozent der 147 Abstimmungsteilnehmer spricht sich für das Konzept der BI aus. 20 Prozent sind eher unentschlossen und die verbliebenen 23 Prozent sprechen sich ganz klar dafür aus, weiterhin komfortabel mit dem Auto zum Strand kommen zu wollen.

Manche Leser meldeten sich auch per E-Mail in der Redaktion – wie zum Beispiel Dr. Alfred Jensen. Er schreibt: „Der Bürgerinitiative ist für diesen Aufschlag uneingeschränkt zu danken. Für mich ist das Konzept stimmig, aber ich vermag nicht zu beurteilen, ob sich das alles und dann auch noch möglichst bald umsetzen lässt. Man muss aber möglichst bald zumindest einmal anfangen.“

Beispiel an Poel nehmen

Jan Hoop aus Varel stellt einen Vergleich mit der Ostseeinsel Poel an, die auch mit dem Auto erreichbar ist. Dort werde „der Verkehr weitestgehend vor der Küste und deren beschaulichen Orten, also im Außenbereich dieser Ortschaften und kleinen Städtchen, auf kostenpflichtige Parkplätze geleitet. Wir haben dies selbst auf dem Parkplatz Timmendorf im Monat Juli erlebt und als sehr angenehm empfunden. Es waren viele Besucher zugegen. Es gab keine zeitaufreibende Parkplatzsuche, da dies von vornherein eindeutig geregelt war. Es folgte ein entspannter kurzer Spaziergang durch den Ort an den Strand“, schreibt er.

So eine Regelung sei sicherlich auch für Dangast möglich – mit Ausnahmeregelungen für Ortsansässige, Camper und Urlauber in Ferienwohnungen. Vor dem Ortseingang könnten Tagesgäste schnell auf kostenpflichtige Parkplätze verteilt werden, im Ort werde es deutlich ruhiger und auch der Rückstau, der an manchen Tagen bis nach Langendamm reiche, würde sich verringern. Für Gäste mit Handicap ließe sich ein E-Shuttle-Bus einrichten. Auch ein Fahrradverleih könnte sich am Ortseingang ansiedeln.

Konstanze Radziwill und Werner Vogel stimmen dem Konzept der BI zu, möchten aber neue Parkplätze beim Nationalparkhaus eingerichtet wissen und sind gegen weitere Parkplätze vom Edo bis zur Ampel an der Sielstraße.

Zweite Zufahrt nötig?

Heiko Prull schreibt, dass Dangast vorrangig eine zweite Zufahrtsstraße benötige, die seiner Meinung nach über die Grodenchaussee und den Halbmondsweg und dann parallel zum Deichsicherungsweg bis zum Parkplatz an der Störtebeker Straße führen sollte. Ab der Linie Sielstraße/Auf der Gast sollten alle Straßen in Richtung Norden mit Schranken für den motorisierten Verkehr gesperrt werden – mit Ausnahmen für Versorgungsverkehr, Dangaster, Übernachtungsgäste etc. Auch Heiko Prull fordert neue Parkplätze beim Nationalpark-Haus und auf einer Weide am Ortseingang. Zudem sollten die Parkplätze am Campingplatz, Quellbad, am Hafen und am Ortseingang mit zwei elektrisch betriebenen Bahnen verbunden werden. Die Gebühren sollten im Tagesticket oder Kurbeitrag enthalten sein.

Ein mögliches Hindernis bei seinen Ideen sieht er aber in den Umwelt- und Naturschutzgesetzen. „Unter dieser Prämisse sind Veränderungen kaum denkbar“, schreibt Prull. Er setzt sich außerdem für einen höhenungleichen Bahnübergang ein, damit der Verkehr dort ungehindert fließen kann.

Christopher Hanraets Varel / Redaktion Friesland
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