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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Leser lehnen „Gigantismus“ am Dangaster Strand ab

27.12.2019

Dangast Das Ergebnis ist mehr als eindeutig: Am Strand in Dangast soll künftig weiterhin eine kleine Gastronomie stehen, die saisonal geöffnet hat. Das ist der Wunsch der Leser des „Gemeinnützigen“, die sich an der Abstimmung auf NWZ-Online bis Donnerstagabend beteiligt haben.

87 Prozent der Teilnehmer meinten: „Eine kleine Gastronomie reicht in der Saison am Strand völlig aus.“ Nur 7 Prozent forderten: „Eine große Gastronomie muss her, die ganzjährig geöffnet ist.“ 6 Prozent der Leser, die ein Votum abgegeben haben, war es „egal“. Insgesamt wurde über 2880 Mal abgestimmt – so oft wie bei keiner Umfrage des „Gemeinnützigen“ zuvor.

Nach den umfangreichen Bauaktivitäten im Nordseebad ist für die meisten Leute eine große Lösung keine passende Variante. So sprach sich Konstanze Radziwill, Tochter des berühmten Malers Franz Radziwill (1895–1983) „gegen jeglichen Gigantismus in Dangast“ aus: „Auch am Standort des einstigen gemütlichen Teehauses.“

Dort soll ab 2021 eine neue Gastronomie errichtet werden. Kurdirektor Johann Taddigs liegen dazu sieben umsetzbare Konzepte vor: drei für eine große, sturmflutsichere Lösung mit mehreren Etagen und großem Dach, sowie vier eingeschossige Lösungen, wobei einige eine Dachterrasse enthalten.

„Ein großes Gebäude verdeckt nur den freien Blick aufs Meer, und nötig ist es absolut nicht“, schrieb Karin Steinbrück aus Dangast der NWZ. Alexander Bruns sprach sich für eine kleine Lösung aus, „da der Strandabschnitt eine große Lösung nicht trägt“. Zudem sei ein wirtschaftlicher Betrieb über die Wintermonate fraglich, schrieb er: „Im Sommer und draußen sollte das Konzept sein.“

Es gab aber auch Verbesserungsvorschläge. So schrieb Lisa Stolle, die im Sommer regelmäßig mit ihrer Familie in Dangast sei: „Der Service müsste deutlich verbessert werden – ansonsten fühlen wir uns in Dangast pudelwohl und wir sind für eine kleine Lösung mit einem verbesserten Konzept.“ Auch Bettina Starke schätzt das Ambiente des Strandcafés: „Es hat bis jetzt nach dem alten Teehaus meiner Meinung nach gut zum Charme von Dangast gepasst, dürfte nur gern gepflegter sein.“

Auch Johann Taddigs verfolgte die NWZ-Abstimmung genau. „Wir nehmen sie als ganz wichtiges Informationskriterium in unsere Entscheidungsfindung mit auf.“ Große oder kleine Lösung: Darüber entscheidet die Politik dann im Februar.


Der Ursprungsartikel unter   www.ol.de/dangast-gastro 
Olaf Ulbrich Redaktionsleitung Varel / Redaktion Friesland
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