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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Tourismus: Freier Strandeintritt lockt Tagesgäste an

15.09.2017

Dangast Eintrittsgebühren für zwei Nordseestrände im Wangerland sind rechtswidrig. Das entschied das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig am Mittwoch (Az 10 C 7.16). „An der Nordseeküste wird generell von Tagesgästen mit wenigen Ausnahmen ein Strandeintritt verlangt“, sagt Sonja Janßen, Geschäftsführerin des Tourismusverbands Nordsee, die das Urteil daher mit Spannung erwartet hatte.

Ein Ort davon ist Dangast am Jadebusen. Und das Nordseebad hat mit der Entscheidung, die Zäune abzubauen, gute Erfahrungen gemacht. Seit Anfang 2014 wird am kommunalen Strand kein Eintritt mehr verlangt. „Es ist ein Erfolgsmodell geworden“, sagte Kurdirektor Johann Taddigs am Donnerstag auf Nachfrage der NWZ. Die Kurverwaltung spüre das vor allem an der Zahl der Tagesgäste: „Diese hat seitdem die Zäune weg sind deutlich zugenommen.“

Vor allem ein „kurzes Schnuppern am Strand“ sei durch die weggefallene Gebühr nun möglich, erläuterte der Kurdirektor. Die Kosten für die Strandbewirtschaftung – eines der Argumente der Verwaltung der Gemeinde Wangerland – wurde auf die Parkplatzbewirtschaftung umgeschichtet. Das heißt: Vor allem für Langzeitparker ist es in Dangast teurer geworden. „Die Gebührenordnung ist so gestaffelt, dass nur intensive Strandnutzer belastet werden“, sagte Johann Taddigs.

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Allerdings sei er nicht für ein generelles Abbauen aller Zäune an der Nordsee-Küste. „Das muss von Situation zu Situation betrachtet werden“, meint Taddigs. In Dangast habe man mit dieser Regelung die Gelegenheit erhalten, den Eingang besser zu gestalten. Das treffe aber nicht auf alle Strandabschnitte zu.

Die Gemeinde Wangerland darf nur noch für kleine Teile der Küste Eintritt verlangen: für solche, wo die Gemeinde besonderen Badegenuss schafft – etwa durch Restaurants, Kioske und Umkleidekabinen. An langen Abschnitten der beiden Strände gebe es solche Einrichtungen nicht, argumentierten die Leipziger Richter. Sie stützten sich unter anderem auf Artikel 2 des Grundgesetzes, der die allgemeine Handlungsfreiheit vorsieht. Hintergrund des Verfahrens ist ein Streit zwischen zwei Bürgern aus Nachbargemeinden und der Gemeinde Wangerland.

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Olaf Ulbrich Redaktionsleitung Varel / Redaktion Friesland
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