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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Depot gewährt Blick hinter die Kulissen

12.06.2008

ZETEL Eine seltene Gelegenheit bieten die 143 Mitarbeiter des Munitionsdepots Zetel interessierten Bürgern am Sonnabend, 5. Juli. Anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Einrichtung besteht die Möglichkeit, einen „Blick hinter die Kulissen“ des ansonsten streng abgeschotteten Depots zu werfen. Von 10 bis 17 Uhr kann die Bevölkerung sich die Arbeitsplätze ansehen, einen Eindruck von der Größe des rund 180 Hektar umfassenden Areals gewinnen, informative Gespräche führen und Einblicke in die Munitionsinstandsetzungshäuser und Munitionsbunker erhalten. Wie Kapitänleutnant Jörg Kropp mitteilte, ist auch an eine umfangreiche Kinderbetreuung mit der „Spielefeuerwehr“ gedacht und für das leibliche Wohl der Besucher wird ebenfalls gesorgt. Außerdem gibt es Brandsimulationen mit Kleinlöschgeräten und überdies werden die ausgebildeten Schutzhunde der Einrichtung vorgestellt.

Das Depot befindet sich im Süden der Gemeinde Zetel auf dem Gebiet der „Schweinebrücker Fuhrenkämpe“, liegt zwischen Neuenburg und Friedeburg und verfügt über eine Außenlänge von 5,5 Kilometer. Das Areal ist unterteilt in einen Verwaltungsteil, in dem sich der Versorgungsbereich, der Stab und die Feuerwehr befinden, und in einen sogenannten „Gefährlichen Betriebsteil“ mit den Munitionslagerhäusern und den Munitionsarbeitshäusern, in denen die Wartung und Instandsetzung der eingelagerten Munition vorgenommen wird. Geleitet wird es von Fregattenkapitän Manfred Hönig, der mit Stolz auf die wechselvolle Geschichte des Depots zurückblickt. Es sei unbestreitbar der Verdienst aller aktiven und ehemaligen Angehörigen, die ihren unverzichtbaren Beitrag geleistet hätten, um dem Munitionsdepot Zetel seine immerwährende fundamentale Bedeutung zu gewährleisten, schreibt Hönig in einem Grußwort. Längst habe sich die Bundeswehr in Zetel als wichtige Säule der Wirtschaftsstruktur entwickelt, weiß

Bürgermeister Heiner Lauxtermann, gerade deshalb hätten Gerüchte um eine mögliche Schließung die Gemeinde tief getroffen. Daher habe er sich besonders über die Stationierungs-Entscheidung des Bundesverteidigungsministers vom 2. November 2004 gefreut, wonach der Standort als struktursicher angesehen werden könne.

143 Mitarbeiter sind in dem

Depot

beschäftigt

143 Mitarbeiter sind in dem

Depot

beschäftigt

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Feuerwehr Zetel | Bundeswehr

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