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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Die Position des Apothekers stärken

06.12.2005

ZETEL /NEUENBURG /VAREL Es geht um mehr als bloß um das Verteilen von Medikamenten. Bruns hält den Berufsstand für unverzichtbar.

Von Janina Meyer ZETEL/NEUENBURG/VAREL - Die Position des Apothekers in der öffentlichen Wahrnehmung stärken und weiter ausbauen – dieses Ziel hat sich Dr. Rolf Bruns, Apotheker aus Neuenburg, gesetzt. Kürzlich ist Bruns – der die Apotheke am Rathaus in Zetel, die Neue Apotheke in Varel sowie die Apotheke Neuenburg betreibt – in den Vorstand des Landesapothekerverbandes Niedersachsen gewählt worden.

Zusammen mit seinem Kollegen Berend Groeneveld aus Norden wird er den Wirtschaftsausschuss betreuen. Hier geht es vor allem um die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit den Krankenkassen. „Außerdem wolle wir darüber nachdenken, welche Aufgaben der Apotheker neben der Medikamentenversorgung in Zukunft noch wahrnehmen kann“, erklärte Bruns jetzt gegenüber der NWZ. Eine Überlegung sei es, Apotheker als Hygienebeauftragte in Altenheimen einzusetzen. Hier könnten sie beispielsweise die Einhaltung der Hygienepläne überprüfen. Detaillierter sollen die Aufgaben am 15. Dezember besprochen werden, wenn der Vorstand sich zur konstituierenden Sitzung in Hannover trifft.

Bruns bedauert, dass die Position des Apothekers von vielen Krankenkassen in Frage gestellt würde. Während die Leistungen der Apotheker von den Verbrauchern durchaus sehr hoch angesehen würden, sähen viele Kassen die Apotheken nur noch als reinen Kostenfaktor, der zu teuer sei. Dieses Bild würde dann in die Öffentlichkeit transportiert. Um dieses zu ändern, kandidierte Bruns für den Vorstand des niedersächsischen Landesapothekerverbands. „Wir sind keine reinen Arzneimittelverteiler“, ärgert er sich über dieses seiner Meinung nach gängige Vorurteil. „Wir sind ein unverzichtbares Bindeglied an der Schnittstelle zwischen Arzt und Patient. Wir bieten eine qualifizierte, hochwertige Beratung rund um das Medikament“, betont der Neuenburger. Gerade in Zeiten mit steigenden Zahlen von arzneimittelbedingten Todesfällen, sei eine solche Beratung durch geschultes Personal enorm wichtig, verdeutlicht der 36-Jährige weiter. Dass könne keine Internetapotheke oder Discounter bieten. Zudem würden

viele Rezepturen ganz individuell in den Apotheken zusammengestellt – auch das eine Serviceleistung, wie sie nur eine Apotheke anbieten könne. Bruns macht überdies klar, dass die Apothekenbranche in Deutschland rund 140 000 attraktive Arbeitsplätze schaffe. Mit seiner neuen Aufgabe als Vorstandmitglied hofft Bruns, die große Bedeutung der Apotheken – gerade gegenüber den Kassen – hervorzuheben.

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