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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Dorfgemeinschaft will Generationswechsel erreichen

02.03.2015

Waddewarden Eine ziemlich lange Diskussion war nötig, bis sich Renke Gerdes aus Waddewarden bereit erklärt hat, den Vorsitz der Waddewarder Dorfgemeinschaft zu übernehmen. Allerdings nur, wenn es ihm gelingt, weitere Mitstreiter zu finden, die mit ihm gemeinsam die Vorstandsarbeit übernehmen wollen.

„Dann soll eine außerordentliche Mitgliederversammlung stattfinden“, sagte der Erste Vorsitzende der Dorfgemeinschaft Hans-Peter Thiemann, der sein Amt nach elf Jahren zur Verfügung stellt. „Ich hatte bereits angekündigt, dass ich den Vorsitz abgeben möchte, ich halte einen Generationswechsel für notwendig“, betonte er. Auch die zweite Vorsitzende Angelika Prieß-Tiemann wird ihr Amt abgeben. Der 25-Jährige Renko Thiemann, bisher Kassenwart und Schriftführer, würde im Vorstand bleiben.

Gerdes, der mit 28 Jahren zum Generationswechsel beitragen würde, sucht jetzt nach zwei weiteren Vorstandsmitgliedern. „Er würde gerne künftig ein Quartett bilden“, sagt Thiemann.

Thiemann und Prieß-Tiemann haben bereits angeboten, dem künftigen Vorstand mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, wenn dies gewünscht ist. Sollte sich ein neuer Vorstand finden, dann müssen noch die Mitglieder der Dorfgemeinschaft zustimmen.

Die Dorfgemeinschaft ist der Dachverband der Waddewarder Vereine, darunter der Gewerbeverein, der TuS Waddewarden, die Freiwillige Feuerwehr und die „Speelkoppel“. „Sie präsentiert unter anderem das Dorf nach außen und greift allgemeine Probleme auf“, so Thiemann. Dazu gehört zum Beispiel der Wunsch nach der Sicherstellung der Nahversorgung. Wie berichtet, gibt es deshalb seit einiger Zeit Überlegungen, in dem kleinen Ort einen von der Gemeinschaft getragenen Dorfladen zu eröffnen.

Inzwischen hat sich eine Arbeitsgruppe „Dorfversorgung“ gegründet, die die nächsten Schritte plant. Thiemann berichtete, dass auch die Vortragsveranstaltung „Dorfladen in der Rechtsform einer Genossenschaft“ sehr gut besucht gewesen sei. „Toll, dass so viele gekommen sind und angeregt diskutiert haben“, sagte er.

Lob gab es auch für die Arbeitsgruppe, die unter anderem bei der Überholung der Jugendräume geholfen hatte. Etwas enttäuscht war die Dorfgemeinschaft, dass sie zur jüngsten Sitzung des Jugend, Schul- Sozialausschusses in Waddewarden, bei der es auch um den Jugendraum ging, nicht explizit eingeladen worden sind. „Das wäre eine schöne Geste gewesen“, meint Thiemann.

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