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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Einzelhandel: Drei Geschäfte verlassen Kirchplatz

05.05.2012

JEVER Neuer Leerstand am Kirchplatz in Jever: Zwei Geschäfte wurden bereits geschlossen, ein drittes steht kurz vor dem Umzug. Alle drei Ladenlokale befinden sich in unmittelbarer Nachbarschaft an der Ostseite. Übrig bleiben leere Schaufenster und dunkle Geschäftsräume.

Das Schnellrestaurant „Kochkessel“, in dem sich viele Jeveraner mit Mittagessen versorgten, schloss bereits am 30. April. Das Restaurant war Teil der IEB (Institut für Erwachsenenbildung) GmbH mit Sitz in Nordhorn, die in finanzielle Schieflage geraten ist. „Der Kochkessel gehört nicht zum Kerngeschäft, es gab keine langfristige Perspektive“, so der vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Leo Schoofs aus Bocholt auf Anfrage der NWZ .

Zu wenig Umsatz

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Auch der „Blumenmarkt Jever“ schloss nach nur rund einem Jahr am Kirchplatz seine Pforten. „Es tut uns sehr leid, aber wir müssen leider unsere Filiale in Jever wegen zu wenig Umsatz und Personalmangel schließen. (...)“, steht auf einem Schild an der Eingangstür.

Auch Buchbinderin Sina Jostes, Inhaberin von „Sina Edition“, wird dem Kirchplatz zum 1. August den Rücken kehren. Sie gibt nach zehn Jahren am Kirchplatz ihr 40 Quadratmeter großes Ladenlokal mit Werkstatt auf und zieht an die Große Burgstraße um. Dort vergrößert sie sich auf 70 Quadratmeter in den Räumen des ehemaligen „Bastelcafés“. „Ich würde am liebsten gleich morgen umziehen und freue mich sehr auf den neuen Standort“, so Jostes. Dort habe sie dann auch einen barrierefreien Zugang zu ihrem Geschäft. Außerdem hofft sie auf mehr Laufkundschaft.

Bundeswehrladen

An der Ostseite bleiben dann eine Spielothek und der neu eröffnete Bundeswehr-Laden (die NWZ  berichtete). Positiv entwickelt hat sich die Kirchplatz-Nordseite mit dem neuen Café „Leidenschaften“ und dem Outlet des Modehauses „Karin Stegle“. Dort gibt es keinen Leerstand. Das Fotostudio „Das gute Porträt“ ist bereits vor einigen Monaten von der Nordseite in die ehemaligen Geschäftsräume der EWE an der Südseite gezogen.

„Leider haben wir für die jetzt frei werdenden Ladenlokale an der Ostseite noch keine neuen Interessenten, aber wir sind auf der Suche“, sagt Stadtmanager Jochen Gemeinhardt. Am Kirchplatz überlebten vor allem Geschäfte, die ihre Nische gefunden haben und so in Jever einmalig sind. „Wenn sie unverwechselbar sind, haben sie gute Chancen“, so Gemeinhardt.

NWZTV zeigt einen Beitrag unter http://www.NWZonline.de/nwztv

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