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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Klimaschutz: Durch Sanierung Energie sparen

13.09.2012

Jever /Schortens Sowohl in Schortens als auch in Jever werden zurzeit Klimaschutzkonzepte erarbeitet. Themen sind in beiden Städten die Erschließung erneuerbarer Energien zum Beispiel durch neue Windkraft- und Fotovoltaik-Standorte sowie die integrierte Wärmenutzung. In beiden Städten wird darüber hinaus über Klimaschutz durch energetische Sanierung der städtischen Gebäude beraten – in Jever etwa werden nach und nach die Senioren- und Sozialwohnungen saniert, die Stadt Schortens will ihren kompletten Gebäudebestand modernisieren (die NWZ  berichtete).

Taten statt Abwarten

„Wir wollen für uns und für nachfolgende Generationen eine lebenswerte Welt hinterlassen“, nannte Jevers Bürgermeisterin Angela Dankwardt als Ziel des Klimaschutzes. Der Beitrag, den die Kommunen leisten können, ist allerdings begrenzt – eine Menge Potenzial an Maßnahmen zum Klimaschutz in den Städten haben insbesondere die Privathaushalte.

Deshalb haben die Städte Jever und Schortens gemeinsam mit der Bremer Klimaschutzagentur „Energiekonsens“ eine Kampagne für die Bürger initiiert: Unter dem Motto „Taten statt Warten“ sollen ab Ende September zwei Monate lang Hauseigentümer über Sinn und Zweck energetischer Sanierung informiert werden.

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Die Klimaschutzagentur, die von der Stadt Bremen, von EWE Energie AG und von den Stadtwerken Bremen (swb AG) getragen wird, bietet seit 1997 in Bremen Energieberatung an. Seit einem Jahr ist Energiekonsens auch in Weser-Ems aktiv. „Wir informieren und beraten, wie Energieeffizienz in Gebäuden gesteigert und der Endverbrauch gesenkt werden kann“, erläuterte Isis Haberer von Energiekonsens.

Durch energetische Sanierung könnten in Haushalten bis zu 70 Prozent der Energiekosten eingespart werden, sagte Haberer. „Zudem steigt der Wohnkomfort und der Wert der Immobilie“, betonte sie.

Entscheidungshilfen

In Jever und Schortens bietet die Klimaschutzagentur Hauseigentümern Gebäudechecks zum Preis von 25 Euro an, bei denen festgestellt wird, welche Maßnahmen notwendig und sinnvoll sind. „Der Gebäudecheck ist dabei anders als die sehr aufwendige Energieberatung sehr einfach gehalten: Hauseigentümer sollen am Ende einen Überblick über den Zustand ihres Gebäudes haben – und dann entscheiden können, welche Maßnahmen sie in welcher Reihenfolge umsetzen“, betonte Isis Haberer.

Begleitend dazu bietet Energiekonsens Vorträge zur Gebäudesanierung, zur Beantragung von Fördermitteln und Themen wie Dämmung und Dachsanierung an.

Da die Arbeit der Klimaschutzagentur voll gefördert wird, kostet die Modernisierungskampagne die Städte Schortens und Jever nichts. Ziel der Kampagne ist, bei den Hauseigentümern Hemmschwellen abzubauen, sich mit energetischer Gebäudesanierung zu beschäftigen.

Am Mittwoch, 26. September, findet in Schortens die öffentliche Auftaktveranstaltung zur Kampagne „Taten statt Warten“ statt. Danach können sich Hauseigentümer für Gebäudechecks melden.

„Von dem Projekt profitieren alle: die Kommunen, die Bürger und das Handwerk, das die Gebäudesanierung vornimmt“, betonte Angela Dankwardt.


  www.energiekonsens.de 
Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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