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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

04.01.2018

Das hat schon Tradition: Zum Neujahrsempfang der Gemeinde Wangerland platzt der Kursaal aus allen Nähten – und so wurden auch diesmal weitere Stühle in den Saal getragen und selbst die Empore war besetzt. Neben den Wangerländern sowie Vertretern der Vereine, der Feuerwehren, der Schulen, der Kirchengemeinden, der DGzRS und der DLRG konnte Bürgermeister Björn Mühlena auch die Bürgermeister aus Jever, Sande, Schortens, Wilhelmshaven, Wittmund und Zetel begrüßen, außerdem Abgeordnete, Wangerlands Ratsleute und die Alt-Bürgermeister Dieter Gabbey und Klaus-Peter Koch, WTG-Chef Armin Kanning, Vertreter des Objektschutzregiments der Luftwaffe, der Polizei, Bezirksschornsteinfeger Andreas Neu sowie Landrat Sven Ambrosy und Umweltminister Olaf Lies.

Ebenfalls Tradition hat, dass der Landrat gemeinsam mit dem Minister ein Grußwort-Duett spricht – und dabei spielen sich die beiden gekonnt die Bälle zu. So dankte Ambrosy für die Glückwünsche zu seiner Hochzeit am 27. Dezember – und Lies dementierte direkt Gerüchte, Ambrosys Ehepartner sei er: „Ich bin aber etwas enttäuscht: Er hat mich nicht mal gefragt...“, scherzte er – und hatte die Lacher auf seiner Seite. Beide lobten in höchsten Tönen die Entwicklung, die Friesland und das Wangerland genommen haben. Und beide mahnten, dass die Region Friesland-Wittmund-Wilhelmshaven-Wesermarsch viel geschlossener auftreten müsse, damit sie in Berlin und Brüssel auch wahrgenommen wird „und dass Geld in unsere Region kommt“.

Ehrungen besonders engagierter Wangerländer

Geehrt wurden beim Neujahrsempfang:
 die 1. Mannschaft des FC Nordsee Hooksiel für die Auszeichnung als fairstes Team, stellvertretend Vorsitzender Christian Doyen und Mannschaftsleiter Michel Ponath
 Helmut Janssen, Hooksiel, für die ehrenamtliche Instandsetzung der Kanone auf dem Deich am alten Hafen Hooksiel
 Elke Janssen, Hohenkirchen, für die mehr als 30-jährige Betreuung des Dorfgemeinschaftshauses Hohenkirchen
 die Geschichtswerkstatt Wangerland für ihre langjährige Arbeit, stellvertretend Vorsitzender Friedrich von Cölln
 die Historische Seenotrettung Horumersiel in Anerkennung langjähriger Arbeit und zur Unterstützung des Projekts „Hoher Stuhl“, stellvertretend Rolf-Werner Becker und Wieland Rosenboom vom Vorstand

Im Rahmen des Empfangs wurde Eike Eilers offiziell zum Ortsbrandmeister der Feuerwehr Hohenkirchen ernannt.

Als Investitionen ins Wangerland in diesem Jahr nannte der Landrat den Bau des Radwegs an der K 89 von Oldorf nach Tettens, die Sanierung der K 89, den Bau der Radwege Horum-Kaisershof und Schmidtshörn-Crildumersiel. „Das Wangerland bildet einen Schwerpunkt unserer Investitionen in den Verkehr“, sagte Ambrosy.

Besseres Miteinander – auch Pastor Stefan Grünefeld (Hooksiel) griff das in seiner Auslegung der Jahreslosung „Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“ (Offenbarung 21,6) auf: „Ich habe Durst nach mehr Gerechtigkeit, mehr Friede, mehr Menschenfreundlichkeit“, sagte Grünefeld. Und das sei nur dann zu erreichen, wenn alle „solidarisch und kooperativ denken und vor allem handeln.“ Denn „die heile Welt fällt nicht vom Himmel, sie muss von uns gestaltet werden.“

Als einen, der das „Wir“ ins Zentrum gestellt hat, würdigte Grünefeld den verstorbenen Günter Brede. „Der Neujahrsempfang war für ihn immer wichtig. Deshalb ist das der richtige Rahmen, seiner im Gebet zu gedenken“, so Grünefeld. Zuvor hatte der Bürgermeister in seiner Rede Bredes Leistungen gewürdigt.

Für Musik beim Stelldichein sorgte der Shantychor Likedeeler Horumersiel – und auch der stellte das „Wir“ in den Mittelpunkt: „Wir haben mittlerweile fünf Hooksieler in unseren Reihen“, berichtete Hartwig Gerdes mit Blick auf die traditionelle Konkurrenz zwischen den beiden Tourismus-Hochburgen. Auch Mädchen der Oberschule Hohenkirchen trugen mit Liedern zur Unterhaltung bei. Mit Tatjana Glazer hatten Sechstklässlerinnen ein Stück aus „Bibi und Tina“ eingeübt, die älteren sangen „You’re beautiful“ von Christina Aguilera.


Video unter   www.youtube.com/nwzplay 
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Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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