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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Einen Cent gut angelegt

01.11.2011

Nach sieben Jahren kommt der Skat-Stadtmeister wieder aus Jever: Franco Oglialoro holte ich mit 2910 Punkten den Pokal. Beim Skat reicht es nicht, auf gute Karten zu warten, sondern man muss aus schlechten etwas machen können und volles Risiko gehen – so lautet die Maxime des neuen Skatmeisters. Allerdings hatte er es in der ersten Serie mit 1357 Punkten nur auf Platz neun geschafft. In der zweiten Serie gab er dann Gas und verwies Stephan Groß (Halen) mit 2900 Punkten auf Platz zwei. Auf den weiteren Plätzen folgten Helmut Rohm (Varel, 2603), Siegfried Siewer (Jever, 2431), Helmut Pflug (Jever, 2430) und Wilhelm Menne (Cloppenburg, 2376). Beim Bürgermeisterin-Pokal galt es, die Jubiläumszahl 475 zu erreichen: Mit 580 Punkten kam Mario Kleinschmidt aus Wittmund der Zahl am nächsten. Den Preis für die beste Dame erspielte sich Trude Kuck (Varel) mit 2352 Punkten. Neben sechs Skatspielerinnen und 61 Skatspielern konnte der Schlossturmvorsitzende Manfred Sabrautzky auch Jevers Bürgermeisterin Angelika Dankwardt als Schirmherrin und den Präsidenten des Skatverbands Niedersachsen/Bremen Eckart Müller begrüßen. „Die rege Beteiligung bei der Stadtmeisterschaft zeigt, dass Skatspielen in Jever Spaß macht“, sagte Sabrautzky. Dankwardt dankte in ihrem Grußwort Manfred und Roswitha Sabrautzky und dem Team nochmals für die Ausrichtung des 20. Städte-Skatturniers Zerbst/Jever im September und jetzt für die 18. Stadtmeisterschaft. Sie wünschte allen Teilnehmern an der Meisterschaft ein gutes Blatt.

Blut ist unser Lebenselixier“, das könne auch schon in Goethes Faust nachgelesen werden, sagte der stellvertretende Vorsitzende des DRK-Kreisverbands Jeverland, Heinz Memmen, bei der Ehrung von Jubiläums-Blutspendern, zu der das Rote Kreuz in die Jugendherberge in Jever zum Frühstück eingeladen hatte. Beim Roten Kreuz werde die Bereitschaft von Menschen, über Jahre hinweg unentgeltlich Blut zu spenden, besonders hoch bewertet. Die Zahl der Blutspender könnte zwar höher sein, „den Spendern hier bei uns im Kreisverband sind wir aber sehr dankbar“, so Memmen. Sage und schreibe 165 Mal hat Rolf Neuhaus Blut gespendet, er bekam einen Rundflug über Jever als Hauptpreis. Für 159 Blutspenden wurde Peter Quandt geehrt. 100 Mal hatte Rainer Friedrichs sich anzapfen lassen. Die weiteren Jubilare für 75 Blutspenden waren: Tim Alves, Hela Benje, Hermine Bruns, Krystyna Felder, Klaus-Dieter Joseph und Ernst Schonlau, für 50 Spenden wurden geehrt: Ingrid-Gabriele Arich-Jacobs, Heinrich Harms, Thomas Klaus, Karsten Krüger, Peter Lamprecht, Klaus-Peter Schmidt, Peter Wolff und Rolf Zander.

Ein Cent ist nicht viel Geld: Legt man aber einen Cent zu drei Prozent Zinsen für 475 Jahre – so lange ist Jever bereits Stadt – an, erwachsen daraus 12 158 Euro. Mit diesem Rechenspiel überraschte Jochen Ewald vom Freundeskreis Weser-Ems der Mikro-Finanz-Organisation Opportunity International die Gäste im Schlossmuseum Jever: Der Freundeskreis, zu dem auch Dr. Karl Harms und Rüdiger Möllenberg gehören, hatte zur Bilanz über 400 000 Euro gesammelte Spenden, die als Kleinkredite an Arme in Ghana gegangen sind, eingeladen. Ewald überreichte dabei symbolisch einen Cent an Tony Fosu, Geschäftsführer der Mikrobank Sinapi Aba Trust, mit der der Freundeskreis in Ghana zusammenarbeitet. Aber auch ganz real ist die Summe von 12 158 Euro geflossen: In diesem Jahr wurden von Jeveranern eine St. Annenbank, eine St. Marienbank und eine Elisabethbank gegründet, die Arme mit Kleinkrediten versorgen. Der Wert dieser drei Mikrobanken entspricht genau 12 158 Euro.

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Im Jahr seines 75 -jährigen Bestehens warteten einige Neuerungen und Überraschungen auf die Gäste des Anglerballs des Angelvereins Jever. Gefeiert wurde zum ersten Mal im Bürgerhaus Schortens. 114 Gäste konnte Vorsitzender Alfred de Fries zum Fest begrüßen, darunter Vertreter aus Jevers Partnerstadt Zerbst und von den Nachbarvereinen aus Esens, Hage und Wilhelmshaven. Neben der stimmungsvollen Musik von DJ Chris hatten die Organsiatoren wie bei jedem Wintervergnügen eine reichlich bestückte Tombola vorbereitet. Zusätzlich hatte der Angelverein zu den 150 regulären Preisen zahlreiche Zusatzpreise im Angebot. Ein reichhaltiges Büfett sorgte dafür, dass alle Gäste diese längste Nacht des Jahres wohl versorgt überstehen konnten.

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