• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Stadtentwicklung: Einstiger Hafen soll aufgewertet werden

18.03.2014

Jever Einst war Jevers Schlachte betriebsamer Handelshafen. Heute besteht der Bereich aus viel ungenutzter Fläche, mehrere Gebäude des denkmalgeschützten Ensembles auf der Nord- und der Südseite des einstigen Hafenbeckens sind sanierungsbedürftig, die Verkehrsführung ist nicht optimal.

Die Stadtverwaltung Jever und Anlieger wollen deshalb den 23 000 Quadratmeter großen Bereich Schlachte von der Schlachtmühle bis zur Gasse Lohne zum Sanierungsgebiet machen und hoffen auf Aufnahme ins Städtebauförderungsprogramm. „Chancen bestehen“, meint Planer Johann Boner: Das Gebiet sei recht klein, zudem bestehe bei den 61 Grundstückseigentümern hohe Bereitschaft zur Mitwirkung.

Und Mitwirkung ist ein Muss bei Sanierungsgebieten. Deshalb hatten Stadtverwaltung und Planer die Eigentümer Anfang März zu einem Infoabend gebeten und direkt einen Arbeitskreis bilden lassen, der ein integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept mitentwickelt, Schwerpunkte erarbeitet und Prioritäten setzt.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

„An der Schlachte gibt es mehrere Ansatzpunkte für Entwicklung“, sagt Boner: 17 Häuser stehen unter Denkmalschutz, mehrere haben großen Sanierungs- und Modernisierungsbedarf. Die Verkehrsführung sei schwierig: Zum einen sorgt das unebene Kopfsteinpflaster für eine Menge Lärm und erhebliche Erschütterungen in den alten Gebäuden, zum anderen ist das Gebäude „Zum goldenen Anker“ von allen vier Seiten von Straße – Hooksweg und Kostverloren – umgeben und dadurch isoliert.

Ein weiterer Mangel: die Fußgängerzone Schlachtstraße endet auf einem kaum genutzten und recht wenig wahrgenommenen Platz. „Was fehlt, ist ein Magnet, der die Schlachte selbst, aber auch die Fußgängerzone aufwertet“, sagt Boner.

Denkbar sei, das historische Bild von Jevers Hafen noch deutlicher herauszuarbeiten. Dass dazu das einstige Hafenbecken wieder frei gelegt wird, ist wohl aus Kostengründen eher unwahrscheinlich, aber Gedankenspiele sind ansonsten durchaus erlaubt.

Mit Hilfe des Städtebauförderungsprogramms soll der gesamte Bereich besser in die Innenstadt eingebunden werden, erläuterte Alexander Größ vom jeverschen Bauamt das Ziel der Maßnahme. „Das geplante Sanierungsgebiet wäre das i-Tüpfelchen auf der Stadtentwicklung“, betont Boner mit Blick auf die bisherigen drei Sanierungsprogramme.

Zwischen 1972 und 1991 war der Bereich „Hopfenzaun/Steinstraße“ das erste Sanierungsgebiet, das das Gesicht der Altstadt verändert hat. 1986 bis 2001 folgte als zweites Gebiet der Bereich St. Annen-Straße, Große Wasserpfortstraße, Wangerstraße sowie Alter Markt, Grüner Garten und Schlachte, seit 2004 läuft die Sanierung im Bereich Kirchplatz und St. Annen-Straße. Die Förderung dieses Bereichs läuft erst zum 31. Dezember 2015 aus, Anträge auf Sanierung und Modernisierung können noch gestellt werden.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/friesland 
Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
Rufen Sie mich an:
04461 965311
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.