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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Autoschau: Kunden warten lieber noch ab

28.08.2017

Sande Die Dieselkrise und wie es (nach der Bundestagswahl) weitergeht mit dem Selbstzünder – das war das beherrschende Thema bei der 15. Auflage der Autoschau „Sande mobil“ am Sonntag in Sande. Der strahlende Sonnenschein und der blaue Himmel täuschten nicht darüber hinweg: Über dem Diesel sind dunkle Wolken aufgezogen. Käufer sind verunsichert und entsprechend zurückhaltend in ihrer Kaufentscheidung.

Elektrofahrzeuge, von de­nen es in Sande noch nie so viele Modelle zu sehen gab wie diesmal, sind für die Käufer noch keine echte Alternative: „Noch zu teuer, zu wenig Reichweite, insgesamt noch zu unausgegoren“, so die Meinung vieler Besucher. Wer gerade kein Auto kaufen muss, der wartet lieber ab, wie sich die Dinge entwickeln.

Yvonne und Benny Sosath aus Wilhelmshaven kommt kein Diesel in die Garage: „Sowieso nicht, weil wir zu wenig Kilometer fahren im Jahr“, sagt der Wilhelmshavener. Wegen der Kinder soll aber ein geräumigeres Fahrzeug her. Ein SUV soll es sein, vermutlich ein Ford. Gerade sitzt die Familie Probe in einem Toyota. „Ein E-Fahrzeug ist noch nicht drin“, so der Familienvater. „Da warte ich lieber noch ein paar Jahre ab.“

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Frank Helten aus Voslapp würde ebenfalls die Finger vom Diesel lassen: „Das ist mir zu unsicher.“ Auf ein Elektrofahrzeug würde er umsteigen, wenn die Öko-Bilanz beim E-Auto mal besser ist als beim Benziner.

Ein gutes Dutzend Autohäuser aus Sande, Schortens, Wilhelmshaven und Umgebung präsentierten am Sonntag ihre Modellpaletten, insgesamt waren die Neuheiten von rund 20 Marken vertreten – erstmals auch die Chinesen Ssangyong. Vom kleinen Stadtauto bis zum Geländewagen kurz vor Lastwagengröße war vieles zu sehen. Feuerwehr, Verkehrswacht, Polizei und Rettungsdienst sorgten mit Vorführungen für das Info- und Unterhaltungsprogramm.

Für Elektro-Fahrzeuge erwärmen könnte sich Julia Zur­heiden, die mit ihrem Bruder die Angebote sichtet. Doch die Mercedes B-Klasse ist in der Elektrovariante rund 8000 Euro teurer als der Benziner.

Andreas Henkel aus Schortens vermutet, dass der Diesel noch lange laufen wird: „Der wird schlechter gemacht als er ist. Der Umstieg auf andere Antriebe wird noch lange dauern.“

Einen Diesel im Blick haben Manfred und Cordula Peters aus Schortens: Die beiden brauchen für die Jagd einen Geländewagen und das Modell gibt es nur als Diesel.

Darüber in Vergessenheit geraten ist eine Variante, die vor wenigen Jahren noch das große Thema war: Erdgas. Davon war in Sande gar nichts mehr zu hören und zu sehen.


Sehen sie ein Video unter   www.youtube.com/nwz.play 
Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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