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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

„Erholungsqualität geht unwiederbringlich verloren“

26.08.2015
NWZonline.de NWZonline 2015-08-26T05:13:13Z

Tourismus:
„Erholungsqualität geht unwiederbringlich verloren“

Dangast Nicht einverstanden ist der Kur- und Fremdenverkehrsverein Dangast mit Äußerungen von Dangasts Kurdirektor Johann Taddigs im Interview in der NWZ  am Sonnabend, 22. August.

„Wenn Herr Taddigs behauptet, Dangast werde durch die von ihm initiierten Baumaßnahmen aufgewertet, ist das schlichtweg eine Falschbehauptung, die nicht unwidersprochen bleiben darf“, schreibt Tom Breitenfeldt für den Kurverein Dangast.

In Folge der Ausführung des Taddigs-Plans habe Dangast gerade seinen Status als Nordseebad mit Heilquellen-Kurbetrieb verloren, „und darf sich jetzt Nordseebad ohne kurmedizinische Kompetenz schimpfen“, so Breitenfeldt. Diese „nicht wieder gutzumachende Abwertung“ dem Leser als Aufwertung verkaufen zu wollen, sei eine Unverfrorenheit.

Ferner sei es falsch zu behaupten, Dangast würde sich mit den Baumaßnahmen weiter qualifizieren. Man könne bestenfalls von einer Quantifizierung sprechen. Mehr Betten und mehr Gebäude würden nicht zwangsläufig mehr Qualität bedeuten. Durch den Verlust großer Grünflächen gehe die Erholungs- und Urlaubsqualität des Ortes unwiederbringlich verloren. Das Gegenteil zu behaupten sei Schönfärberei.

Verwundert ist Breitenfeldt auch über folgendes Zitat von Johann Taddigs: „Die Grundstärken und Säulen für den Tourismus in Dangast sind definiert...“. Angesichts eines nach wie vor fehlenden touristischen Leitbildes sei diese Aussage mehr als erstaunlich. „Sie steht beispielhaft für die Oberflächlichkeit, mit der hier Behauptungen aufgestellt werden, die einer gründlichen Überprüfung nicht standhalten“, so Tom Breitenfeldt.