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AIRBUS: Erstes Bauteil immer aufregend

27.01.2005

VAREL VAREL - „Eine aufregende Sache“ fand Airbus-Mitarbeiter Norbert Buchtmann die Entstehung des ersten Bauteils für die Miltärtransporter A 400 M: „Wir sind die Ersten in Europa, die loslegen“, freute er sich über den Produktionsstart. Buchtmann war einer von vielen Airbus-Mitarbeitern im Vareler Werk, die den Start für den Airbus A 400 M verfolgten.

Werkleiter Dr. Thomas Lehmann begrüßte zahlreiche Ehrengäste und Airbus-Verantwortliche, darunter den A 400 M-Programm-Leiter Adolfo Revuelta aus Spanien sowie dessen deutschen Kollegen Thilo Liebig, den Vorsitzenden der Airbus-Geschäftsführung, Gerhard Puttfarcken, und als Vertreter der Kunden Wolfgang Brühmann (Organisation für Rüstungszusammenarbeit, Bonn). Unter den politischen Vertretern der Region waren Landrat Sven Ambrosy und Varels Bürgermeister Wolfgang Busch. Airbus-Deutschland-Geschäftsführer Gerhard Puttfarcken freute sich für den Standort Varel, der nun einmal nach der Premiere für den A 380 in den Blickpunkt gerückt würde. „Sie sind die ersten, die unsere Gedanken Gestalt werden lassen.“ Und der Programmleiter Deutschland, Thilo Liebig, dankte den Mitarbeitern in der Fertigung in Varel: „Hier ist Großes geleistet worden.“ Am Rande der Veranstaltung nannte Betriebsratsvorsitzender Jürgen Bruns den A 400 M ein weiteres wichtiges Projekt nach dem A 380, „was

natürlich für uns ein wichtiges Standbein ist und zusätzliche Arbeitsplätze schafft.“ Sicherlich würden nicht alle neuen Arbeitsplätze bei Airbus in Varel entstehen. „Aber durch diese zusätzlichen Projekte können wir Rationalisierungseffekte auffangen.“

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Werkleiter Dr. Lehmann hatte vor der offiziellen Feier eine Vielzahl von Pressevertretern von Funk- und Printmedien begrüßt und das Werk Varel kurz vorgestellt. Für den A 400 M sei beispielsweise die Montagestraße für das Seitenleitwerk entwickelt worden. Ebenfalls stammen die Montagebauplätze für die Rumpfmontage (in Bremen) aus Varel. Auch zwei Vorgänger Lehmanns waren unter den Gästen: Jürgen Nuske (jetzt Werkleiter in Nordenham) und Gerhard Eisen (jetzt Pensionär und zuletzt Leiter der Airbus-Produktionsstandorte).

Varel steuert bei

• Das Vareler Airbus-Werk produziert 800 verschiedene Teile für den Militärtransporter A 400 M.

• Werksleiter Dr. Thomas Lehmann bezifferte die Investitionen im Vareler Werk auf bisher eine Million Euro, vor allem für die Verbesserung der Logistik.

• Weitere sieben Millionen Euro, ein so genannter Einmalaufwand für den A 400 M, sollen nach Lehmanns Worten folgen.

• Varel steuert aber auch die Vorrichtungstechnologie bei – also die Werkzeuge und Vorrichtungen, mit denen dann in den anderen Werken ein solches Flugzeug gebaut werden kann.

• Der gestern erstmalig produzierte Rahmenspant ist ein Bauteil, das im vorderen Teil der mittleren Rumpfsektion eingebaut wird. 18 Spanten bilden diese mittlere Rumpfsektion.

• In diesem Jahr soll das Vareler Werk zwei Sätze an Bauteilen für den A 400 M liefern (fünf in 2006).

Hans Begerow Leitung / Politik/Region
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