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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Fast alles klar für neue Windkrafttürme

08.06.2016

Sande Die Erneuerung des Windparks Sande zwischen Autobahn 29 und Ems-Jade-Kanal kommt weiter voran: Am Dienstag haben die Ratsvertreter des Bau- und Umweltausschusses mit Ingenieur Rolf Bottenbruch vom Planungsbüro Thalen Consult die Hinweise und Anregungen von fünf Behörden und Versorgern abgearbeitet. Letztlich gibt es von den Verfahrensbeteiligten keine Bedenken, sondern nur einige Hinweise. Der Ausschuss stimmte daher der Änderung des Bebauungsplanes zu.

Wie berichtet, sollen in der letzten Ausbauphase des Windparks sieben 75 Meter hohe Altanlagen abgebaut werden und dafür zwei weitere neue Windräder errichtet werden. Die neuen Anlagen produzieren mehr als doppelt so viel Energie wie die „sieben Zwerge“. Im Windpark wurden seit 2012 bereits sechs neue Windkraftanlagen von Vestas und Enercon gebaut.

Die Türme vom Typ Enercon E 115 haben eine Gesamthöhe von 180 Metern und einen Rotorendurchmesser von 116 Metern. Ausgestattet sind die Rotoren mit einer Technologie, die dafür sorgt, dass viele kleine Luftverwirbelungen entstehen, die die Anlage leiser machen als herkömmliche Anlagen. Die großen Rotoren drehen sich zudem langsamer als kleinere. So gebe es in der Summe definitiv kein Mehr an Schall und Schattenwurf, als im Windpark Sande schon zulässig ist.

Der Windpark Sande existiert seit ungefähr 15 Jahren. Betreiber ist die Friesen Elektra mit Maximilian Graf von Wedel an der Spitze.

Frank David (FDP) hatte angemerkt, dass der Rat mehr Bedenken und Skepsis gegenüber diesem Projekt geäußert habe, als die Bürger. Von den Anwohnern, die Vorbehalte gegen die Windpark-Modernisierung haben, waren weder Bürger im Ausschuss anwesend, noch hatten diese Stellungnahmen abgegeben.

Der Fachausschuss schloss sich zudem einstimmig einer Resolution der Nachbargemeinde Friedeburg zum Kavernengebiet Etzel an. Nachdem dort im vergangenen Jahr zwei Gas-Förderstränge gerissen waren (die NWZ  berichtete), hatte sich die Gemeinde Friedeburg an das Landesbergamt gewandt. Friedeburg und auch Sande fordern unter anderem, die Förderstränge nicht nur zu verstärken, sondern komplett auszutauschen.

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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