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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Feuerwehrhaus soll 2,4 Millionen kosten

31.05.2017

Zetel Ein Feuerwehrhaus ist längst nicht mehr das, was es früher mal war – eine Fahrzeughalle, in der auch die Spinde stehen, eine Toilette, ein Versammlungsraum. Moderne Feuerwehrhäuser brauchen mehr: Sie müssen ein aufwendiges Konzept haben, das die reibungslose Anfahrt der Kameraden, einen direkten Zugang von den Parkplätzen zu den Umkleideräumen, große Fahrzeugboxen und eine strikte Trennung von sogenannten Weiß- und Schwarz-Bereichen garantiert. Zusammen mit den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr und der Feuerwehrunfallkasse hat die Gemeinde das neue Feuerwehrhaus, das am Markthamm gebaut werden soll, geplant. Jörn Haußmann von den „Kapels Architekten“ hat den Entwurf jetzt in der gemeinsamen Sitzung des Wirtschafts-, Finanz- und Feuerschutzausschusses und des Bau- und Wegeausschusses vorgestellt.

 Das Satteldach-Haus

Es gibt ein Gebäude mit Satteldach, in dem der sogenannte Weiß-Bereich untergebracht ist. Weiß-Bereich bedeutet, dass er nicht mit von Einsätzen kontaminierter Kleidung betreten wird. Es befinden sich darin unter anderem Schulungsräume und Büros, außerdem eine Katastrophenschutzzentrale für die Mitarbeiter der Gemeinde.

 Die Fahrzeughalle

Die Fahrzeughalle hat sechs große Boxen für die Einsatzfahrzeuge. Die Kameraden erreichen die Halle durch die Hintereingänge: Wenn sie alarmiert werden, stellen sie ihre Privatwagen hinter dem Haus ab und gelangen von dort direkt in die Umkleide-Kabinen. Es gibt separate Eingänge zu den Kabinen für Frauen und Männer. Wenn sich die Feuerwehrleute umgezogen haben, eilen sie in die Fahrzeughalle und rücken von dort durch die großen Tore mit den Einsatzwagen aus.

Die Fahrzeughalle ist der Schwarz-Bereich, denn dorthin kehren die Kameraden nach den Einsätzen zurück, und zwar mit kontaminierter Kleidung: Sie haben es oft mit Öl, Chemikalien oder zumindest mit Ruß zu tun. Der Schwarz-Bereich beinhaltet auch die Atemschutzwerkstatt und Lagerräume.

 Die Zufahrt

Die Zufahrt zum Gelände des neuen Feuerwehrhauses ist klar geregelt – es gibt getrennte Fahrtwege für anrückende und ausrückende Kameraden. Die Kameraden kommen über den Markthamm. Nur, wenn Zeteler Markt ist, ist alles anders: Dann ist der Markthamm blockiert. Für diesen Fall will die Gemeinde den Fuß- und Radweg, der vom Markthamm an die Bohlenberger Straße führt, auf 4,50 Meter ausbauen. Nur während des Zeteler Marktes sollen die Fahrzeuge diesen Weg benutzen. Eine Signalleuchte soll verhindern, dass es auf dieser Straße zu Begegnungsverkehr kommt. Heiner Haesihus (UWG) bezweifelte, dass das funktionieren kann. „Das müssen wir auf jeden Fall üben“, sagte Ortsbrandmeister Olaf Redenius.

 Die Kosten

Das neue Haus soll 2,4 Millionen Euro kosten. Anfangs waren 2,2 Millionen Euro vorgesehen. Zum Vergleich: Das neue Feuerwehrhaus in Neuenburg hat 1,1 Millionen Euro gekostet. Diesen Unterschied kritisierte Claus Eilers (CDU). Er war der einzige, der den neuen Plan bei der Abstimmung nicht „zustimmend zur Kenntnis“ nahm, sondern dagegen stimmte.

Sandra Binkenstein Varel / Redaktion Friesland
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