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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Landwirtschaft: Landvolk kritisiert „Diffamierung“ der Bauern

15.02.2019

Friesische Wehde /Ohrwege „Ganz im Zeichen des aktuellen Bauern-Bashings stand die Generalversammlung des Ammerländer Landvolkverbandes“, berichtet Dr. Tatjana Hoppe. Sie ist beim Ammerländer Landvolk zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit. Zu der Sitzung im Ohrweger Krug waren rund 160 Landwirte und 50 Gäste gekommen. „Das Grußwort hielt der Ammerländer Landrat Jörg Bensberg, der seine Verärgerung über die öffentlichen Diffamierungen und pauschalen Schuldzuweisungen deutlich zum Ausdruck brachte“, so Tatjana Hoppe.

Ein Beispiel sei die aktuelle Studie zur Feinstaubbelastung, nach der für 50 000 von 120 000 vorzeitigen Todesfällen durch Feinstaub die Landwirtschaft verantwortlich gemacht werde. Als weiteres Beispiel nannte er das Zwischenahner Meer. Für das Auftreten der Blaualgen werde auch die intensive Landwirtschaft als Verursacher genannt, obwohl jeder wisse, dass es bereits vor 50 Jahren Blaualgen auf dem Meer gegeben habe, da der Moorboden darunter Nährstoffe freisetze.

„Er versicherte den Landwirten, dass der Landkreis ihre Arbeit, qualitativ hochwertige, regionale Nahrungsmittel zu produzieren, zu schätzen wisse“, so Hoppe.

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Auch der Vorsitzende des Ammerländer Landvolkverbandes, Manfred Gerken, kritisierte, dass die Landwirtschaft angegriffen, diffamiert und für vielfältige Missstände verantwortlich gemacht werde. Er nannte die Kernpunkte Feinstaub, Nitrat, Tierquälerei, Klimawandel, Glyphosat, Massentierhaltung, resistente Keime und weitere.

„Nach dem Dürrejahr 2018 kämpfen die Landwirte um ihre wirtschaftliche Existenz. In den letzten zwölf Monaten sank die Zahl der Milchviehbetriebe um 4,5 Prozent, die der Schweine haltenden Betriebe um 4,7 Prozent.“ Erschwerend komme für die Landwirte Dokumentation, Anträge und Kontrollen hinzu, so Hoppe. „Die vor einem Jahr umgesetzte neue Düngeverordnung wird zum Beispiel noch mal verschärft, ohne, dass abgewartet wird, ob die letzten Änderungen den gewünschten Effekt hinsichtlich der Nitratwerte in den Grundwassermessstellen erzielen.“

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