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Bewohner sollen Fenster und Türen geschlossen halten
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Aktualisiert vor 28 Minuten.

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Bewohner sollen Fenster und Türen geschlossen halten

NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

100 friesische Betriebe in Sorge vor Schweinepest

09.12.2019

Friesland Der Kreislandvolkverband Friesland warnt vor der Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) und bittet Bürgerinnen und Bürger mit Kontakten nach Osteuropa eindringlich um Mithilfe, damit sich die Tierseuche nicht nach Deutschland ausbreitet. Die ASP grassiert in Wildschweinbeständen und breitet sich, ausgehend von Asien, immer weiter nach Westen aus.

In dieser Woche ist ein verendetes Wildschwein in Westpolen nur 40 Kilometer entfernt von der deutschen Grenze aufgefunden worden. Auch in Belgien gibt es Nachweise der Tierseuche. Wie der Kreislandvolkverband Friesland mitteilt, kann die ASP von Wildschweinen auf Hausschweine übertragen werden.

Eine Einschleppung nach Deutschland hätte daher schwere Folgen nicht nur für die Gesundheit der Wild- und Hausschweinebestände, sondern in der Folge auch für die landwirtschaftlichen Betriebe mit Schweinehaltung, von denen es im Landkreis Friesland etwas mehr als 100 gibt. Tritt ASP in einem schweinehaltenden Betrieb auf, müssen alle dort gehaltenen Tiere getötet werden; zudem wird eine großflächige Schutzzone mit strengen Handels- und Transportverboten eingerichtet.

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Im Fall der ASP bei Wildschweinen werden ebenfalls Restriktionszonen eingerichtet. Für den Menschen und andere Haustierarten ist die Afrikanische Schweinepest nicht gefährlich. Selbst der Verzehr infizierten Schweinefleischs birgt kein gesundheitliches Risiko.

„Bei der Ausbreitung der ASP spielt der Mensch eine entscheidende Rolle, denn der Virus kann über belastete Fleisch- und Wurstprodukte, aber auch über kontaminierte Schuhe oder Jagdgegenstände übertragen werden“, so der Landvolkverband Friesland. Daher bittet der Verband Menschen, die nach Osteuropa reisen, eindringlich um ihre Mithilfe.

Sie sollten möglichst gar keine rohen Fleisch- oder Wurstwaren mitbringen und Reste von (Pausen-) Mahlzeiten nicht in offenen Müllbehältern entsorgen. Jäger sollten nicht zur Jagd in die betroffenen Länder reisen. Natürlich sind auch schweinehaltende Betriebe gefragt, mit größter Sorgfalt auf die Einhaltung von Hygienemaßnahmen zu achten.

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