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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

„Für Personenverkehr keine Verbesserung“

29.05.2019

Friesland Keine Verbesserungen für den Personenverkehr auf dem Gleis in Sicht: Der Regionalverband Ems-Jade von Pro Bahn hat bei einem Treffen mit Bürgermeister und Landräten von Wilhelmshaven, Wittmund und Friesland sowie Tilli Rachner vom Verkehrsverbund Ems-Jade (VEJ) bemängelt, dass der zurzeit laufende Ausbau der Schienenstrecke Oldenburg-Wilhelmshaven/Jade-Weser-Port nur dem Güterverkehr zugute kommt.

Sande-Esens

Natürlich seien die umfangreichen Bodenstabilisierungs- und Gleiserneuerungsarbeiten und die Elektrifizierung der Strecke sinnvoll und wichtig, so Pro Bahn. „Doch die Ergebnisse dieser Baumaßnahmen hinsichtlich des Reisezugverkehrs lassen keine zukunftsträchtige Verbesserung erkennen“, teilt der stv. Regionalvorsitzende Horst Waleczek mit: Das betrifft vor allem die Freizügigkeit in der Fahrplangestaltung und die Vermeidung von betrieblichen Einschränkungen bei Störungen im Betriebsablauf.

Laut Planfeststellungsbeschluss ist nicht vorgesehen, die beiden Gleise zwischen Sande und Abzweig „Weißer Floh“ für die Reisezüge von und nach Esens zu nutzen. „Damit wird der Bahnhof Heidmühle als einziger Kreuzungspunkt festgeschrieben – schon heute führt diese Einschränkung immer wieder zu Verspätungen oder gar zu Anschlussausfällen“, so Waleczek.

Sande

Versäumt wurden für sande Überlegungen, den Tunnel der Deichstraße mit der Nutzung als Zugang zum Mittelbahnsteig zu verbinden. Das Ergebnis der Planung schließt diese Möglichkeit nun aus.

Auch die Wiederinbetriebnahme des Mittelbahnsteigs in Sande ist laut Planfeststellungsbeschluss nicht vorgesehen. „Das führt bereits heute zu Störungen mit Zugverspätungen, wenn innerhalb weniger Minuten drei Zugfahrten an nur zwei Bahnsteigen stattfinden“, bemängelt Pro Bahn. Seit Jahren setzt sich der Fahrgastverband für Erhalt und Wiederinbetriebnahme des vorhandenen Mittelbahnsteigs in Sande ein – bisher ohne Erfolg.

Wilhelmshaven – Oldenburg

Mit Blick auf den geplanten Deutschlandtakt auf der Strecke Wilhelmshaven-Oldenburg werde dieser Mangel gar zum Normalfall, sagte Waleczek. „Und das bedeutet, dass die begrenzten Fahrmöglichkeiten für den Reisezugverkehr ein für alle mal festgeschrieben wird – damit ist der Gleisausbau trotz der hohen Investitionssumme für den Reiseverkehr überhaupt keine Verbesserung.“ Die Wertschöpfung dieser Investition bleibe auf halbem Weg stecken.

Wilhelmshaven

Pro Bahn hat für den Bahnhof Wilhelmshaven einige Verbesserungsvorschläge für Wetterschutz, Fahrradabstellplätze, Zugzielanzeigen und Ansagen sowie Zugänge zu den Bahnsteigen – vor allem in den Nachtstunden seien Verbesserungen notwendig.


     www.pro-bahn.de 
Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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