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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Grüne: „Statt Polemik faire und offene Diskussion“

22.01.2019

Friesland Die Grünen Frieslands, Wittmunds und Wilhelmshavens fordern Kreislandvolkverband, Hafenwirtschafts-Vereinigung und Wirtschaftsverband Jade (AWV) auf, sich an der Entwicklung der Erweiterung des Biosphärenreservats zu beteiligen, statt vehement in Opposition zu gehen. „An konkreten Argumenten gegen eine Entwicklungszone mangelt es den Gegnern leider. Mit Polemisierung wie der Diskreditierung der befürwortenden Organisationen als ,Umweltregime‘ kommt man nicht in eine faire und offene Diskussion“, meint Ulf Berner (Wilhelmshaven).

Pro Erweiterung

Die drei Grünen-Kreisverbände sprechen sich klar für die von der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer angeregten Gespräche über eine Erweiterung der Entwicklungszone aufs Festland aus. „Es geht nicht um klassischen Naturschutz, sondern um nachhaltige Entwicklung in ökologischer, ökonomischer und sozialer Hinsicht“, sagt Sigrid Busch (Varel): So gehe es um nachhaltigen Tourismus, regionale Produkte, verbessertes Image und Lebensqualität und Initiativen für Landwirtschaftsbetriebe.

„Das Biosphärenreservat ist eine gute Chance für viele kleinere und mittlere Landwirtschaftsbetriebe, die sich für eine nachhaltige Landwirtschaft einsetzen“, glauben die Grünen.

Aktuell hat sich Wilhelmshavens Stadtrat für die Aufnahme von Gesprächen mit der Nationalparkverwaltung ausgesprochen. Die Gemeinde Wangerland hat bereits abgelehnt, in Bockhorn wird noch diskutiert. Nur Sande ist seit vielen Jahren Biosphärenreservatsgemeinde.

Zone gestalten

Franziska Zielke (Friesland) verweist auf andere Kommunen in der Region, die als Entwicklungszone „positive Wegen beschreiten“ und nennt Sande, Varel-Dangast, Dornum. Spiekeroog, Langeoog und Juist. „Nein zu sagen, ohne vorher Gespräche zu führen, ist in jedem Fall die falsche Entscheidung. Wir Grüne sind offen für Gespräche und möchten mit den Bürgern, Verbänden und Institutionen eine mögliche Entwicklungszone gestalten“, betont Arendt Hindriksen (Wittmund).

Wie berichtet, lehnen Wirtschafts- und Landwirtschaftsverbände die Ausweitung des Biosphärenreservats aufs Festland ab, weil damit zu rechnen sei, dass Wirtschaft und Landwirtschaft noch mehr vom Naturschutz durch Auflagen gegängelt werden.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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