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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Corona-Schutzimpfung in Friesland: Per Fahrdienst zum Impftermin

20.01.2021

Friesland Alle Friesländer über 80 Jahre erhalten demnächst Post vom Landkreis mit detaillierten Informationen zur Corona-Schutzimpfung. Darauf haben sich die acht Bürgermeister Frieslands und der Landrat am Dienstag in einer Sondersitzung verständigt.

Für Wangerooge gilt:

Wegen der Insellage und begrenzter medizinischer Versorgung vor Ort wurde für die Bewohnerinnen und Bewohner auf Wangerooge vereinbart, dass die über 80-jährigen Wangerooger durch ein mobiles Team auf der Insel geimpft werden. Das ist natürlich abhängig von der Impfstoff-Lieferung – nach aktuellem Stand kann das mobile Impfteam frühestens Mitte Februar mit der Corona-Schutzimpfung auf Wangerooge starten. Die Impflinge werden informiert, sobald die Planungen konkreter werden.

Der weitere Zeitplan der Impfkampagne in Friesland

Gemäß Vorgabe des Landes ist das Impfzentrum des Landkreises Friesland seit 15. Dezember einsatzbereit – je nach Verfügbarkeit und Lieferung des Impfstoffs kann der Betrieb jederzeit aufgenommen werden.

Die erste Impfstoff-Lieferung hatte der Landkreis am 2. Januar erhalten und am 4. Januar mit den Impfungen in Altenheimen sowie von Pflegekräften und Ärzten der Friesland-Kliniken mit besonders hohem Ansteckungsrisiko begonnen. Innerhalb einer Woche wurden rund 1100 Personen durch mobile Teams geimpft.

Laut derzeitiger Planung des Landes wird Friesland am 20. Januar und am 7. Februar jeweils rund 1000 weitere Impfdosen erhalten. Die erste Lieferung wird noch vollständig zur Durchimpfung der Seniorenheime (insgesamt rund 2500 Personen) benötigt; von der zweiten Lieferung gehen noch rund die Hälfte der Impfdosen in die Pflegeeinrichtungen.

Ein Start der Impfungen im Impfzentrum in Roffhausen ist somit frühestens in der zweiten Februarwoche möglich – abhängig von der Lieferung des Impfstoffs. Das Land hat angekündigt, dass in den nächsten Wochen BionTech/Pfizer seine Liefermengen verringert. Ob und wie sich das auf die Lieferung am 7. Februar auswirkt, ist noch nicht klar.

Das zentrale Impfzentrum in Roffhausen kann – so der derzeitige Planungsstand – frühestens in der zweiten Februarwoche mit dem Impfen der über 80-Jährigen beginnen; denn erst dann steht weiterer Impfstoff zur Verfügung.

Somit ist noch etwas Zeit, um die Seniorinnen und Senioren per Brief über Ablauf, Anfahrtsmöglichkeiten und Fahrdienst zu informieren.

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Fahrdienst

Die Städte und Gemeinden am Festland werden für ihre Bürgerinnen und Bürger über 80 mit eingeschränkter Mobilität einen Fahrdienst zum Impfzentrum anbieten. Voraussetzung ist, dass die Krankenkassen den Transport nicht übernehmen. Wie der Fahrdienst funktionieren soll, wird zurzeit im Detail ausgearbeitet – Infos wird es im Schreiben des Landkreises geben. Organisiert werden die Fahrdienste durch die Städte und Gemeinden, der Impfstab des Landkreises übernimmt die Koordination.

Dezentrale Impfung

Angesichts der Impfstoff-Knappheit – Friesland erhält nur alle 18 Tage jeweils 1000 Impfdosen – macht es nach Ansicht der Bürgermeister und des Landrats keinen Sinn, dezentral in den Städten und Gemeinden kleinere Impfzentren zur Corona-Schutzimpfung einzurichten.

Denn bei dezentraler Impfung in den Städten und Gemeinden müsste vorab eine Priorisierung stattfinden, wann in welcher Gemeinde geimpft wird. Bürgermeister und Landrat befürchten: „Bei einem Liefertakt von 18 Tagen würde zwischen der Impfung in der ersten und der letzten Gemeinde mindestens 108 Tage liegen – das wird zu Diskussionen über die Priorität der Gemeinden führen und würde in den Gemeinden, in denen später geimpft wird, als ungerecht bewertet werden.“

Für Wangerooge indes wurde eine Sonderregel gefunden: Die Wangerooger über 80 Jahre werden dort von mobilen Impfteams geimpft, sobald ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht.

Weitere Gespräche

Das Land gibt die Menge des Impfstoffs und die Liefertermine vor – darauf hat der Landkreis keinen Einfluss. Zudem muss damit gerechnet werden, dass die Liefermenge nochmals reduziert wird. Wie es mit der Impfkampagne in Friesland weitergeht, soll jederzeit kurzfristig an die Situation angepasst werden: Sobald mehr Impfstoff verfügbar ist, wird erneut über dezentrale Impfangebote beraten.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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