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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Mit Kaffee und Keksen zum Fairhandels-Zertifikat

10.05.2019

Friesland Die Hürden sind nicht besonders hoch für den Landkreis Friesland, ein Fairhandels-Landkreis zu werden: 20 Handels- und Gewerbebetriebe müssen mitmachen, 25 sind es bereits. Außerdem müssen sich mindestens zehn Gastronomen der Kampagne anschließen – da steht der Zeiger allerdings erst auf sechs.

Auch aus den Reihen der Schulen, Vereine und Kirchengemeinden machen schon genügend mit, dennoch sollen es noch mehr werden. „Insgesamt sind wir guter Dinge, bis zum Herbst alle Kriterien erfüllen zu können“, sagte Anna Maria Salomon vom Landkreis Friesland beim dritten Treffen der Lenkungsgruppe für das Fairtrade-Siegel.

Welttag des Fairen Handels

Am Samstag, 11. Mai, ist übrigens „World Fair Trade Day“, der Welttag des Fairen Handels. Er soll fairen Handel in den Fokus rücken und bewusst machen, wie er das Leben gerade in ärmeren Regionen verbessern kann.

Die Ausstellung „Konsumwandel“, die am Samstag um 10.30 Uhr in Jevers Stadtkirche eröffnet wird und zu der es auch eine Diskussionsrunde gibt, will dazu beitragen, Vorbehalte abzubauen und den Fair-Trade-Gedanken zu verbreiten.

Wie berichtet, hat sich der Landkreis Friesland mit dem Kreistagsbeschluss im Herbst auf den Weg zum Fairhandels-Kreis gemacht. Ziel ist, den fairen Handel auf lokaler Ebene gemäß den Vorgaben des Vereins „TransFair“ zu fördern. Der faire Handel unterstützt Produzenten, insbesondere kleinbäuerliche Familien in Entwicklungsländern, um ihnen eine menschenwürdige Existenz aus eigener Kraft zu ermöglichen. Zum Beispiel decken die festgelegten Mindestpreise die Produktionskosten und sichern so das Existenzminium.

Der Landkreis selbst will mit gutem Beispiel vorangehen: So kommen bei Sitzungen nur fair gehandelte Produkte auf den Tisch. Die Werbeartikel, die die Behörde verteilt, wurden auf bio, fair und nachhaltig umgestellt.

Auch aus den Schulen gibt es Initiativen – wie am Mariengymnasium, wo seit kurzem ein Warenautomat nur mit fair gehandelten Snacks bestückt ist. Sogar die Bettwäsche in einem Wangerländer Hotel erfüllt die Fair-Trade-Kriterien. Das RUZ Schortens, Kooperationspartner der Fairtrade-Kampagne, bringt sich mit einem Projekt „Nachhaltig leben und einkaufen“ein.

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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