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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Bauern hoffen auf trockenes Wetter

26.09.2019

Friesland Der Sommer war trocken und dennoch hoffen viele Landwirte in den nächsten Tagen nicht auf Regen, denn es ist Zeit für die Maisernte. Und die geht umso reibungsloser über die Bühne, je trockener und befahrbarer die Flächen sind.

Die meisten Landwirte sind bei der Ernte auf die Hilfe von Lohnunternehmen angewiesen, die Maschinen und Arbeitskräfte zur Verfügung stellen. So steht beispielsweise bei Nina-Kristin Brunken vom Grabsteder Landtechnischen Lohnunternehmen Enno Brunken zur Zeit das Telefon nicht still.

Ein Ernteteam besteht immer aus einem Häcksler, der den Mais schneidet und noch auf dem Feld verarbeitet, und mehreren Häckselwagen, mit denen die gehäckselten Pflanzen zum Betrieb des Landwirts gebracht werden. Dort werden sie zu Silohaufen zusammengefahren und so verdichtet, dass möglichst kein Sauerstoff mehr im Silostock bleibt. Dann kann eine Milchsäuregärung stattfinden, die den Mais haltbar macht. Die fertige Maissilage wird den Winter über als Futter für die Milchkühe verwendet.

Auf rund 5000 Hektar Fläche wird in Friesland Mais angebaut. Das entspricht etwa 11 Prozent der landwirtschaftlichen Flächen im Landkreis. Etwa 67 Prozent werden als Dauergrünland, 21 Prozent für den Anbau anderer Getreidesorten und Raps genutzt.

„Mais ist für Rinder eine gute Futterergänzung zum Gras, da es einen höheren Energiegehalt hat“, sagt Hartmut Seetzen, Vorsitzender des Kreislandvolkverbands Friesland. In diesem Jahr falle die Ernte sogar recht ordentlich aus.

Das Landvolk wirbt in diesen Tagen auch um ein gutes Miteinander mit anderen Verkehrsteilnehmern. Maishäcksler seien einerseits zwar imposante und faszinierende Multifunktionsmaschinen, auf der anderen Seite flößen sie anderen Verkehrsteilnehmern durch ihre schiere Größe Respekt ein. „Für die Lohnunternehmer ist die Rücksichtnahme vor allem auf Radfahrer und Fußgänger wichtig“, betont Andrea van Eijden, Präsidentin der Landesgruppe Niedersachsen im Bundesverband Lohnunternehmen, die mit ihrem Mann Godfried zusammen ein Lohnunternehmen in der Wesermarsch führt.

Damit sich die Fahrzeuge auf schmalen Feldwegen nicht aneinander vorbei quetschen müssen, werden die Routen möglichst in einem Kreis angelegt. Schulen, Kindergärten oder andere neuralgische Punkte würden umfahren, innerorts sei man um rücksichtsvolles Fahren bemüht.

Auch wenn es widersinnig erscheint, aber die neuen, großen Fahrzeuge sollen für die Umwelt weniger belastend, als ältere kleinere Modelle. Die Fahrzeuge seien heute energieeffizienter und breite Niederdruckreifen verteilen das Gewicht auf eine größere Fläche.

Aber: Verschmutzte Straßen lassen sich nicht vermeiden. Besonders wenn es regnet, kann es auf den Straßen deshalb rutschig werden. Gefahrenzonen werden daher gekennzeichnet, die Fahrbahn möglichst schnell nach Abschluss der Arbeiten gereinigt. Aber auch bei gründlicher Reinigung bleibe immer ein dünner Schmutzfilm auf der Straße zurück.

Um andere Verkehrsteilnehmer auf die Umstände der Maisernte aufmerksam zu machen, hat der Deutsche Bauernverband und der Bundesverband der Lohnunternehmen die Kampagne „Miteinander reden und sicher ankommen“ ins Leben gerufen und dazu einen Film drehen lassen. Er ist zu sehen unter:


     https://bit.ly/2l3q4ip 
Christopher Hanraets Varel / Redaktion Friesland
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