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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Viele Zahlen, aber keine Karte

23.02.2018

Friesland Wer in Friesland viel mit dem Rad unterwegs ist und auch häufiger aufs Geratewohl eine entspannte Fahrradtour unternimmt, der kennt natürlich die Region, kennt die Wege und meist auch die reizvollen Routen und nimmt die vielen grünweißen Wegweiserschilder vielleicht nur aus dem Augenwinkel wahr. Wer nur gelegentlich radelt oder aber als Urlauber zu Gast ist in Friesland – oder auch in Wilhelmshaven oder Ostfriesland – und dabei gern die Gegend mit dem Fahrrad erkundet, dem soll das so genannte Knotenpunktsystem unterwegs nicht nur eine bessere Orientierung bieten, sondern auch die Routenplanung erleichtern.

Routennetz erweitert

Die Stadt Schortens hat dieses aus den Niederlanden und Belgien stammende und bewährte System schon vor einigen Jahren eingeführt, auch im südlichen Kreis Friesland und in Ostfriesland werden Radwanderer so von Punkt zu Punkt gelotst. Nun geht es im landkreis- und gemeindeübergreifenden Projekt „Fahrrad-Knotenpunktsystem“ vor Beginn der neuen Fahrradsaison im Frühjahr mit der Beschilderung in die nächste Runde. Auch Sande, das Wangerland sowie Jever und Wilhelmshaven führen das Fahrrad-Knotenpunktsystem für touristische Radrouten ein. Das Konzept dazu hat Manfred Terhardt erarbeitet.

Am Mittwoch haben Mitarbeiter des Bauhofs Sande und der Stadt Wilhelmshaven den neuen Knotenpunkt „66“ an der Brücke über den Ems-Jade-Kanal an der Umfangstraße in Mariensiel angebracht. Terhardt zufolge gibt es in den Kommunen bisher etwa 80 solcher Knotenpunkte – also Punkte, an denen sich mindestens zwei touristische Radwege kreuzen. Oben auf den Pfosten aufgesetzt ist dabei das „Schilder-Hütchen“ mit der Nummer für die Kreuzung; kleinere Einschubtafeln unter den Schildern weisen die Richtung zum jeweils nächsten nummerierten Knotenpunkt.

Karte noch in Arbeit

Was einfach klingt und einem stringenten System folgt, ist in der Praxis aber noch etwas problematisch: wer nicht ständig auf dem Handy nach der Karte mit Knotenpunkten gucken will, sondern lieber eine kleine Faltkarte mit den Knotenpunkten und ihrer Lage dabei hat, muss sich noch gedulden. Denn die touristische Fahrradkarte zum Mitnehmen ist noch in Arbeit bei der Wilhelmshaven Touristik & Freizeit GmbH.

Wie das Knotenpunktsystem funktioniert

Mit dem Fahrradrouten- Netzwerk nach dem in Belgien und den Niederlanden bewährten Knotenpunktsystem fahren vor allem Urlauber und Radtouristen, die sich in der Region nicht so gut auskennen, einfacher von Ort zu Ort. Immer dort, wo mindestens zwei Radrouten aufeinander treffen, ist ein Knotenpunkt.

Das Knotenpunktsystem ermöglicht Radfahrern, ihre Routen auf einfachste Weise zu planen oder auch unterwegs zu ändern. Alle Strecken sind in beide Richtungen ausgeschildert. Radler notieren einfach die Knotenpunkte ihrer gewünschten Strecke auf einem kleinen Zettel und fahren die Nummern ab.

Mit den Hinweisschildern zwischen den Knotenpunkten gelangen sie sicher und problemlos zum ausgewählten Ziel. Radler können selbstverständlich an jedem Punkt der Routen einsteigen – sie kommen immer wieder zum Ausgangspunkt zurück.

Geplant ist an jedem Knotenpunkt eine Infotafel mit der Umgebungskarte des Knotenpunktes. Radfahrer wissen also immer, wo sie sind und können ihre Route auch ohne Vorplanung fahren oder ändern. In den Tourist-Infos der Städte und Gemeinden sollen bald auch die Radwander-Karten mit dem Knotenpunktsystem mit erhältlich sein.

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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