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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Sturmflutsaison kann kommen

19.10.2017

Friesland /Wangerland Die Sturmflutsaison kann kommen, die Deiche sind in einem guten Zustand: das betonte Dr. Martin Dehrendorf am Dienstag nach der diesjährigen Deichschau der Deichkommission im Gebiet des III. Oldenburgischen Deichbands.

Für die Baumaßnahmen im Bereich der rund 60 Kilometer langen Hauptdeichlinie einschließlich der Deichvorlandsicherung im Gebiet des III. Oldenburgischen Deichbandes wurden in diesem Jahr insgesamt 7 Millionen Euro aufgebracht. Zusätzlich wurden etwa 500 000 Euro für die Unterhaltung der Deichanlagen ausgegeben. Die Sturmflutschäden aus dem vergangenen Winter seien aber recht gering gewesen.

Und das wurde in diesem Jahr gemacht:

 Schwerpunkt der diesjährigen Arbeiten bildete die Erhähung und Verstärkung des letzten Abschnitts des Elisabethgrodendeichs. „Das abschließende Deichprofil wurde hergestellt, das Gerüst steht – und für 2018 sind nur noch kleinere Restarbeiten nötig, so dass wir die Arbeiten im nächsten Jahr beenden können“, sagte Dehrendorf. So sollen unter anderem noch auf einer zehn Meter hohen Aussichtsplattform am Elisabethaußengroden Infotafeln aufgestellt werden. Die Bauarbeiten haben in diesem Jahr bereits 17 Jahre gedauert.

 Das Voslapper Deckwerk zwischen Hooksiel und dem Jade-Weser-Port wurde auf einem weiteren Abschnitt (rund 500 Meter) erneuert. Insgesamt ist das Deckwerk 3,4 Kilometer lang, etwa ein Kilometer ist bereits fertig. Es ist geplant, das Deckwerk insgesamt in den nächsten Jahren zu erneuern, da es Schäden aufweist. Für 2018 ist ein weiterer fast 500 Meter langer Bauabschnitt geplant.

 Im Bereich der nördlichen Deiche zwischen Harlesiel und Schillig hat sich der Verband verstärkt für die Instandsetzung der Lahnungen eingesetzt. Allein in diesem Jahr sind weitere Lahnungsfelder wieder instand gesetzt worden – für etwa 700 000 Euro. Die Maßnahmen sollen im nächsten Jahr fortgesetzt werden.

Zudem berichtete Dehrendorf, dass nun bestätigt wurde, dass die Maßnahmen im Bereich des Flügeldeichs Dangast für den Küstenschutz erforderlich sind. Wie berichtet, mussten das Land sowie der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) genau das für die Finanzierung des Maßnahmen vorab prüfen. „Nachdem das nun bestätigt wurde, muss das Land aber noch zusätzlich prüfen, welche Maßnahmen überhaupt optimal für diesen Bereich sind“, sagte Dehrendorf.

Antje Brüggerhoff
Agentur Hanz
Redaktion Jever
Tel:
04461 965312

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