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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Zug aus Hannover wird ab 2022 in Oldenburg gesplittet

24.09.2019

Friesland /Wilhelmshaven Ab 2022, wenn die Züge auf der Strecke Wilhelmshaven-Oldenburg elektrisch fahren, wird es eine neue, umsteigefreie Verbindung nach Hannover geben: Wie der Fahrgastverband ProBahn Ems-Jade mitteilt, hat die Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) beschlossen, den Regionalexpress 1 (RE 1) von Hannover nach Norddeich Mole in Oldenburg zu flügeln. Eine Zughälfte fährt dann nach Wilhelmshaven Hauptbahnhof, die andere Hälfte nach Norddeich Mole. Dazu wurden neue elektrische Doppelstock-Triebwagen ausgeschrieben.

Der Vorschlag von ProBahn

Folgende Verbesserungsmöglichkeiten sieht ProBahn im Fahrplan mit dem Wechsel von RE 1 und RE 18 im Zwei-Stunden-Takt:
 Durchgehende Verbindung Wilhelmshaven-Osnabrück-Münster mit nur noch ausgewählten Halten zwischen Oldenburg und Osnabrück.
 Flügelung der Züge RE 18 (Wilhelmshaven-Oldenburg) in Sande mit der RB 59 Esens-Sande in beiden Richtungen unter Berücksichtigung der Anschlüsse zu den Nordseeinseln für Tourismus-Reisende.
 Komfortablere Fahrzeuge, da es sich schon jetzt um eine Strecke des Fernverkehrs handelt. So könnte etwa von der Firma Alstom der Coradia iLINT mit Wasserstoff-/Brennstoffzellen-Antrieb und mehr Komfort eingesetzt werden.

„Als Fahrgastverband begrüßen wir dieses neue Angebot für unsere Region außerordentlich und erhalten von Fahrgästen nur positive Rückmeldungen“, berichtet ProBahn-Regionalvorsitzender Hans-Joachim Zschiesche. Denn die Verbindung im Zwei-Stunden-Takt biete gute Anschlüsse an den Fernverkehr in Bremen und Hannover.

ProBahn sieht indes die Notwendigkeit weiterer Verbesserungen: „Die jahrelangen Arbeiten an der Strecke Oldenburg-Wilhelmshaven sind ausschließlich zu Lasten der Fahrgäste gegangen. Nun, wo ein Ende der Arbeiten in Sicht ist, sollte auch der Fahrgast davon überzeugt werden, dass der teure Ausbau für den Güterverkehr auch dem Personenverkehr zugute kommt“, meint Zschiesche.

Er schlägt auch eine Aufwertung der Linie RE 18 von und nach Osnabrück mit Verlängerung nach Münster vor: „Sie ist besonders für den Tourismusverkehr zu den Inseln Wangerooge, Spiekeroog und Langeoog vom Ruhrgebiet von erheblicher Bedeutung, denn die Strecke leidet unter zu vielen Umsteigepunkten.“ Hinzu komme, dass der Bahnhof Münster mit besseren Anschlüssen im Fernverkehr aufwarten kann als Osnabrück. Und die ungünstigen Umsteigezeiten in Osnabrück seien ein Kriterium bei den Fahrgästen.

Seine Vorschläge hat der ProBahn-Regionalverband direkt an die Landesnahverkehrsgesellschaft und die Deutsche Bahn weitergeleitet.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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