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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Sitzungssaal: Für Wandbemalung fehlt es an Geld

03.11.2011

VAREL Mehr als 170 000 Euro hat der Förderverein zur Wiederherstellung des großen Sitzungssaals im Amtsgericht schon gesammelt und in die Restaurierung des repräsentativen Saals gesteckt. Noch aber fehlen 230 000 Euro, um die Restaurierung und Ausstattung zu vollenden, berichtete Architekt Johann Boner jetzt bei einem Besuch des CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Werner Kammer (Zetel).

Der ließ sich von Boner, dem Fördervereinsvorsitzenden Alfred Renze, Amtsgerichtsdirektor Jörg Duvenhorst, Geschäftsleiterin Birgit Blanke und Denkmalpfleger Hermann Schiefer über das historistische Gebäude und seine einst repräsentative Ausschmückung berichten. Angeregt hatte den Besuchstermin der stellvertretende Bürgermeister Peter Nieraad (CDU). Der hofft, dass mit der Neugestaltung des Schlossplatzes auch der Saal des Amtsgerichts wieder in seiner einstigen Pracht fertiggestellt wird. „Das ist schon überzeugend, was ich gesehen habe“, sagte Kammer und versprach, sich beim Kulturstaatsminister für das Vareler Anliegen einzusetzen.

Seit der Gründung des Fördervereins hat der rührige Verein Spenden in erheblichem Umfang gesammelt, wurde die historische Kassettendecke restauriert, ein Teil der Wandbemalung wieder hergestellt und die klobige Zwischendecke herausgebaut. Es fehlt noch die Wiederherstellung der Zuschauertribüne im Obergeschoss des Saals, die Wandbemalung, Gestaltung der Eingangstür und Seitentür, der Beleuchtung und der Ausgestaltung des Richtertisches. „Es sind ja schon gewaltige Summen investiert“, anerkannte Kammer das Bemühen des Vereins, das übrigens vom Staatliche Baumanagement stark unterstützt wurde. „Dass sie so für den Erhalt des Saales kämpfen, damit solche Dinge erhalten bleiben, hat mich überzeugt“, lobte der Abgeordnete. Boner und Renze versprachen, den Teil der Kosten zu beziffern, der dem reinen denkmalpflegerischen Zweck (Wiederherstellung des Saals im Stil des Historismus) dient. Der Saal und die Tribüne im Oberrang gelten, so Renze, als Kleinod. Er soll auch kulturellen Zwecken (Lesungen, Konzerte) dienen.

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Hans Begerow Leitung / Politik/Region
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