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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Funke fehlt auf Kandidatenliste

24.03.2011

DANGASTERMOOR Für die Kommunalwahl im September hat der SPD-Ortsverein Dangastermoor fünf Stadtrats-Kandidaten benannt: „Der Vorstand schlägt vor Georg Ralle, Dirk Gröne, Herbert Wardzynski, Malte Kramer und Sebastian Schmidt“, sagte Ortsvereinsvorsitzender Georg Ralle bei der Mitgliederversammlung der SPD Dangastermoor. Damit war zumindest eine offene Frage geklärt: Der Name Karl-Heinz Funke tauchte nicht auf der Kandidatenliste auf, die nach kurzer Kandidatenvorstellung und ohne weitere Aussprache genehmigt wurde. Für den Kreistag wurden Elfriede Ralle und Dirk Gröne benannt und ebenfalls einstimmig gewählt. Über die Kandidatenliste der SPD wird im Mai entschieden.

Im Anschluss an diese kurze Kandidaten-Wahl ergriff Georg Ralle das Wort: „Dann fragt sich jeder: Wo ist Karl-Heinz?“ Karl-Heinz Funke war selbst nicht anwesend auf der Mitgliederversammlung und ließ ein Fax verlesen, er sei „mit Kfz-Schaden“ in Berlin verhindert. „Wie ich erfahren habe, hat er verschiedene Mitglieder angeschrieben“, den Vorstand jedoch nicht, sagte Ralle, für den das Thema damit erledigt ist. „Ich finde es schade, dass er nicht gekommen ist“, sagte Schatzmeisterin Elfriede Ralle. Auch Herbert Wardzynski rechtfertigte den Vorstandsbeschluss, nachdem Funke nicht für den Stadtrat kandidieren kann: „Wir sind nicht die Königsmörder, es gibt aber das Verfahren“, sagte er zu dem Strafverfahren wegen Untreue, dem Funke sich vor dem Landgericht stellen muss.

SPD-Fraktionsvorsitzender Jürgen Bruns sieht eine schwierige Phase, die nun „hinter uns“ liege. Die Ablehnung einer erneuten Kandidatur Funkes für den Stadtrat begrüße er. „Ich ziehe den Hut vor dem Ortsverein Dangastermoor und unterstütze diese Position voll und ganz.“ Jetzt sei es aber Zeit, nach vorne zu blicken. Bruns kritisierte die Mehrheitsgruppe, die seiner Ansicht nach Aktionismus betreibe und die ehrenamtlich engagierten Bürger abschrecke. Drei Beispiele nannte er: Der Förderverein für den Erhalt des Freibads am Bäker sei „hochgradig böse“, wie mit ihm umgegangen werde. Das gelte auch beim Thema Sportanlagen. Die Mehrheitsgruppe lasse überprüfen, welche Aufgaben die Sportvereine bei der Pflege übernehmen könnten. „Das kann nicht sein, die Vereine sind nicht verpflichtet.“ Völlig nutzlos sei schließlich die Diskussion um die Grundschulstandorte in Varel gewesen. Der Vorschlag, auf drei Standorte zu verzichten, habe wegen der daraus entstehenden Aufregung auf Elternseite eine inhaltliche Diskussion verhindert. Bruns bedauere, dass „wir die Dinge nicht in Ruhe zu Ende diskutieren“. Beim Freibad hätte man erst mit Förderverein und DLRG sprechen müssen, dann hätte man über einen Beitrag der beiden zum Erhalt des Freibads am Bäker diskutieren können. „Vareler Politik braucht Orientierung“, forderte Bruns, stattdessen werde das Ehrenamt abgeschreckt.

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Hans Begerow Leitung / Politik/Region
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