• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Geschichtswerkstatt: Gedenktafel für Kunstmaler Lehmann

20.03.2012

HOHENKIRCHEN Die Geschichtswerkstatt Wangerland will in Erinnerung an den Kunstmaler Rudi Lehmann (1908 bis 1982) eine Tafel auf dem Parkplatz vor dem ehemaligen Kaufhaus Albers an der Bahnhofstraße Hohenkirchen errichten. Dort hatte Lehmann, der aus dem Raum Berlin stammte und nach Kriegsende in Friesland interniert war, von 1946 bis 1951 gelebt. 1951 zog Lehmann zurück nach Falkenberg, wo er 1982 starb.

2008 hatten die Buten-Wangerländer Hartwig und Hannelore Harms mit der Geschichtswerkstatt zum 100. Geburtstag des „vergessenen Malers“ eine Ausstellung organisiert – und dabei festgestellt, dass Lehmann gar nicht vergessen ist. Um den „einzigen Kunstmaler, der nach dem Krieg in Hohenkirchen gelebt und gewirkt hat“, weiter im Bewusstsein zu halten, schlug Harms die Aufstellung einer Tafel oder eine Benennung des Parkplatzes in Rudi-Lehmann-Platz vor.

Doch die Platz-Benennung stieß bei der Hauptversammlung der Geschichtswerkstatt nicht auf ungeteilte Zustimmung: Man wolle Straßen und Plätze lieber nach verdienten gebürtigen Wangerländern benennen, hieß es. In diesem Zusammenhang kam die Idee auf, einen Rundgang durch Hohenkirchen zu schaffen, der an verdiente Persönlichkeiten erinnert.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Ein weiteres aktuelles Projekt der gut 140 Mitglieder starken Geschichtswerkstatt ist, herauszufinden, woher das Sieltor stammt, das im Rahmen der Aktion „Wangerland – Erde und Flut“ auf dem Kreisel am Ortsausgang Richtung Mederns aufgestellt werden soll. Das Sieltor wurde um 1970 von seinem angestammten Platz im Deich entfernt und vor die damalige Wangerland-Kaserne gesetzt – offen ist, ob es aus Crildumersiel stammt oder gar aus Friederikensiel.

Wer dazu etwas weiß, kann sich bei der Geschichtswerkstatt melden.

Der Vorstand aus Almke Gerken, Gerhard Rieken, Gerda Popken und Siggi Bleeck wurde komplett wiedergewählt. Almke Gerken appellierte dringend an die Mitglieder, innerhalb der nächsten zwei Jahre einen neuen Vorstand zu finden. Was fehlt, sind insbesondere Jüngere, die an der Aufarbeitung der Geschichte des Wangerlands mitwirken. „Wir müssen darüber nachdenken, wie wir den Verein am Leben und lebendig erhalten“, sagte sie.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.