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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Spd-Versammlung: Gegenwind von Bürgerinitiativen und Middogern

26.03.2016

Tettens Das war sicher kein leichter Abend für Minister Olaf Lies (SPD): Als Gast der gemeinsamen Mitgliederversammlung der SPD-Ortsvereine des Wangerlands in Tettens hatte er zwar einige gute Nachrichten zu verkünden, doch noch bevor die Sitzung überhaupt begann, hatte er sich mit dem verärgerten Middoger Dorfsprecher Ekke Schoof auseinanderzusetzen.

Schoof und drei weitere Middoger wollten Lies an sein Versprechen erinnern, sich zu melden, um Neuigkeiten zur verschobenen Dorferneuerung mitzuteilen. Doch Lies habe sich nicht gemeldet, ärgert sich Schoof. Und Neues zur Dorferneuerung gibt es ebenfalls nicht. „Das ist nicht in Ordnung“, polterte Schoof. Und schon waren die verärgerten Middoger wieder weg.

Thema Radwegbau

Die Nachfrage eines Tettensers, warum denn der versprochene Radweg an der K 89 noch immer nicht gebaut werde, obwohl die Flächen vorbereitet sind, bekamen sie dadurch gar nicht mehr mit. Auch das ist ein Thema, das den Middogern auf den Nägeln brennt. Schließlich warten sie seit 2002 auf den Baubeginn für den Radweg von Middoge nach Tettens.

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Gegenwind bekam der Minister auch von Vertretern der Bürgerinitiativen gegen die Windkraftpläne der Gemeinde Wangerland und der Stadt Jever. Lies betonte, welche Chancen sich dem Nordwesten durch „kluges Repowering und eine effizientere Nutzung der Standorte“ bieten: „Wir brauchen jetzt den Ausbau der Erneuerbaren: Denn die Industrie wird sich künftig dort ansiedeln, wo es günstigen Strom gibt“, betonte er.

Schlagworte wie Horizontverschmutzung, Gefahren durch Infraschall oder kalte Enteignung durch Wertverlust von Immobilien ließ er gleich zu Beginn seiner Ausführungen nicht gelten: „Ich teile die Skepsis gegenüber Windenergie nicht“, sagte Lies. „Wir haben hier die Fläche, die Fachkräfte und die Infrastruktur – wir müssen diese Chance nutzen.“

Im Wangerland wie auch in Jever geht es bei den Windparkplänen jedoch nicht um „kluges Repowering“ wie von Lies gefordert: Es geht um den Bau von jeweils bis zu 20 neuen Windkraftanlagen – und dagegen wehren sich die Initiativen.

Nordseebad Hooksiel?

Dass der Minister erzählte, er wohne selbst „mittendrin“ und schaue lieber auf Windkraftanlagen als auf Atomkraftwerke, empörte die Vertreter der Initiativen: Denn der Windpark Sande liegt gut 1500 Meter von Lies’ Wohnhaus entfernt – die Bürgerinitiativen stemmen sich auch deshalb gegen die Windparkpläne, weil ihnen Abstände von 500 bis 700 Metern zwischen Windrädern und Wohnhäusern zu gering sind.

Als gute Nachrichten berichtete Lies, dass die Entscheidung über die Wiederanerkennung Hooksiels als Nordseebad, die künftigen Nutzungsmöglichkeiten des Freizeitgeländes sowie Hafen und Schleuse gefallen seien. „Nun arbeiten wir an der Umsetzung“, sagte er.

Auch bei den Gesprächen mit dem Umweltministerium, Sandaufspülungen am Hooksieler Strand als Deichschutzmaßnahme anzuerkennen, sei man auf einem guten Weg. Das dauere allerdings noch.

Und das Land lege ein 20 Millionen Euro-Sonderprogramm für den Öffentlichen Nahverkehr auf dem Land auf: „Wir brauchen ein Angebot in der Fläche“, sagte Lies.

Melanie Hanz Redakteurin / Gesamtleitung Friesland
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