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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Vereine: Gemeinschaften sollen zueinander finden

28.01.2014

Cäciliengroden Zwei Siedlergemeinschaften gibt es (noch) in Cäciliengroden, beide sind inzwischen ohne amtierenden Vorstand, somit ohne geschäftsfähige Führung und handlungsunfähig (die NWZ  berichtete). Vorübergehend führt nun Kreisvorsitzender Rainer Galli aus Sande für beide Ortsgruppen kommissarisch die Geschäfte.

Auslöser für die Querelen war die Verärgerung über die vom Landesverband geforderte Beitragsanhebung von fünf Euro im Jahr sowie der Hinweis vom Verband in Hannover, die Angebote und Veranstaltungen vor Ort mehr nach der Satzung des Verbands auszurichten. Sprich: mehr Service und Beratung zum Thema Wohneigentum, weniger Reisen und Feiern im Namen der Siedlergemeinschaft. Das passt den Mitgliedern vor Ort nicht, von denen nun etliche ihre Posten aufgegeben oder den Austritt aus der Gemeinschaft erklärt haben.

Siedlerfest auf der Kippe

Doch wie geht es nun weiter in Cäciliengroden? Was wird aus dem weit über die Ortsgrenzen hinaus bekannten Siedlerfest und all den anderen Veranstaltungen vom Kinderkarneval über Osterfeuer bis zum Laternenfest, das die Gemeinschaften zum Teil gemeinsam organisierten? Fragen wirft dabei der Umstand auf, dass in beiden Siedlergemeinschaften, immerhin Nachbarn in einem kleinen Dorf, angeblich an einer Fusion kein gesteigertes Interesse bestehen soll.

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Matthias Lührs, der wie berichtet bis zum Wochenende Vorsitzender der Siedlergemeinschaft I war, hat bereits via Facebook an die Bürger in Cäciliengroden appelliert, eine neue wie auch immer geartete Gemeinschaft im Ort zu gründen, damit zum Beispiel auch das Siedlerfest weiterhin organisiert und veranstaltet werden kann.

Vermutlich wird das Siedlerfest mit Besenwerfen in diesem Jahr wegen der Probleme in den Siedlergemeinschaften pausieren müssen. Ob es 2015 einen Neustart für das Fest gibt, ist völlig offen. „Nur wenn wir alle an einem Strang ziehen, können wir das aufrecht halten, was uns in Cäciliengroden stark gemacht hat“, appelliert Lührs an die Mitbewohner in der Grodensiedlung. Er sei überzeugt, dass das Siedlerfest auch losgelöst von der Siedlergemeinschaft und dem Verband Wohneigentum Niedersachsen veranstaltet werden kann.

Dass die Not die beiden Siedlergemeinschaften zusammenschweißen könnte, davon ist Rainer Galli überzeugt. Er will im Februar einen Anlauf unternehmen, in der Siedlergemeinschaft I ei­nen neuen Vorstand zu wählen. An die Mitglieder appelli­erte er, nicht auszutreten, sondern mitzuhelfen, die Probleme gemeinsam zu lösen.

Finanzamt guckt hin

Dass die Beitragserhöhung zu solch einem Unmut geführt habe, könne er nicht verstehen, sagte Galli. Von einem „Wasserkopf“ im Landesverband, der von den Beiträgen finanziert werde, könne überhaupt keine Rede sein. Der Verband arbeite lediglich mit einer Hand voll Mitarbeitern in einer gemieteten Immobilie, betreue von dort rund 49 000 Mitglieder in gut 600 Siedlergemeinschaften.

Auslöser für die schon vor mehr als einem Jahr beschlossene Beitragserhöhung des Verbands Wohneigentum Niedersachsen sei letztlich die Überalterung des Verbands, so Landesgeschäftsführer Tibor Herczeg. Weil kaum junge Eigenheimer nachrückten, das große Service- und Beratungsangebot wie auch der Rechtsmittel-Fonds rund ums Eigenheim teurer geworden sei und finanziert werden müsse, sei eine moderate Beitragsanhebung beschlossen worden.

Und auch gegen Dorffeste habe niemand etwas, nur müsse da wegen des Steuerrechts sauber getrennt werden, erläuterte Galli. Tatsächlich seien manche Siedlergemeinschaften im Land schon mehr Reiseveranstalter als Eigenheim-Verband. „Da guckt das Finanzamt ganz genau hin“, so Galli.

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Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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