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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Gespräch über Gesundheit

17.09.2010

Nicht nur Fisch geben, sondern auch die Angel – nach diesem Motto arbeitet „Opportunity International“. Gemeinsam mit dem „Freundeskreis Weser-Ems“ um Dr. Karl Harms, Jochen Ewald und Pastor Rüdiger Möllenberg aus Jever bietet die Hilfsorganisation besonders Frauen in Afrika Mikrokredite an, damit sie sich unabhängig von Wucherzinsen eine eigene Existenz aufbauen können. Die Volksbank Jever informierte jetzt in ihrer Schortenser Filiale an der Menkestraße über das Hilfsprojekt. Neben dem ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der Bank, Jochen Ewald, stellten Stefan Knüppel von Opportunity International und Joyce Owusu-Dabo vom Sinapi Aba Trust die Erfolge der Mikrokredit-Programme auch an konkreten Beispielen vor. Begrüßt wurden die Gäste vom Vorstandsvorsitzenden der Volksbank, Michael Engelbrecht, und vom Schortenser Filialdirektor Gerwig Faß. Zudem wurde die Ausstellung „Afrikanische Impressionen“ der Künstlerin Brigitte Frehsee aus Jever eröffnet. Aus dem Zyklus „Unsere Welt“zeigt sie afrikatypische Motive wie Großkatzen und Greifvögel aber auch Porträts und Farbspielereien. Den Verkaufserlös eines Bildes spendet sie Opportunity International. Die Bilder sind noch bis Ende Dezember in der Volksbank in Schortens zu sehen.

Ihren Hauptschulabschluss haben jetzt mehrere erwachsene Schüler bei der Volkshochschule Friesland-Wittmund gemacht. Im VHS-Gebäude in Schortens wurden jetzt die Abschlusszeugnisse überreicht. Der Vorbereitungskursus hatte im Oktober vergangenen Jahres begonnen, Ende August endete der Unterricht mit den Prüfungen. Unterrichtet wurde in den Fächern Deutsch, Mathematik, Biologie, Erdkunde und Sozialkunde/Geschichte. Die Volkshochschule bietet regelmäßig die Möglichkeit, den Hauptschulabschluss nachzuholen. Ein neuer Kursus beginnt in diesem September. Nähere Informationen erteilt die VHS unter Tel. 04461/98 790.

 Zu einem Gesundheitsforum hatte die Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) am Mittwochabend in die Filiale am Alten Markt in Jever eingeladen. Begrüßt wurden die Gäste von dem neuen stv. Vorstandsvorsitzenden der LzO, Harald Tölle, von Klaus Blum, Firmenkundenchef der LzO-Regionaldirektion Friesland, und von Annette Batke, stellvertretende Leiterin für das Privatkundengeschäft der LzO in Friesland. Auf dem Podium diskutierten Dr. Werner Wodrich von der St. Johannes-Hospital-Gruppe aus Varel, der Apotheker Dr. Rolf Bruns aus Zetel, Thorsten Meilahn vom Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste, Jürgen Thiedemann von der AOK Nordwest, Andreas Dienst, Vorstandsmitglied der privaten Krankenversicherung Alte Oldenburger, und der niedergelassene Arzt Dr. Andreas Klose aus Jever über Kosten- und Erlösstrukturen im Gesundheitswesen. Moderiert wurde die Podiumsdiskussion vom Leiter der NWZ -Lokalredaktion in Jever, Ulrich Schönborn. Im Mittelpunkt stand die Frage, ob und wie die Menschen in der Krankenversicherung mehr Eigenverantwortung übernehmen können und sollen. Auch über höhere Beiträge für Risikogruppen und Möglichkeiten der Gesundheitsprävention wurde lebhaft diskutiert. In einem Punkt waren sich alle Experten auf dem Podium einig: Der demografische Wandel wird das solidarische Gesundheitssystem in Deutschland vor gewaltige Herausforderungen stellen. Eine Patentlösung ist indes nicht in Sicht. 

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Ciao amici! Come state? Besuch aus Italien erwartet das Mariengymnasium Jever an diesem Freitag. „Die Woche, die die Gäste aus Novara dann hier bei uns verbringen, ist selbstverständlich mit allen möglichen Unternehmungen vollgestopft; so werden wir nach Bremen und Groningen fahren, in Wiesmoor das Torf- und Siedlungsmuseum besuchen sowie im heimischen Schortens die Bowlingbahn unsicher machen. Natürlich bleibt dabei auch noch genug Zeit, sich in der Familie kennen zu lernen und privat etwas zu unternehmen“, schreibt der Schüler Filippo S. Oglialoro aus Klasse 11, der sowohl italienische als auch deutsche Wurzeln hat und den Austausch mitmacht. „Aber was ist ein Schulaustausch ohne Schule?“, so Filippo weiter: „Zweifelsohne werden die Schüler aus Italien auch mit uns in die Schule gehen, um sich unser Schulsystem mal genauer anschauen zu können. Somit hoffen wir einen kleinen, aber ausreichenden Einblick in unsere Kultur gewährleisten zu können. Aber halt, es handelt sich doch um einen Austausch?! Und genau deswegen werden wir den Italienern im nächsten Jahr im Mai auch einen einwöchigen Besuch abstatten. Was uns genau dort erwartet, wissen wir noch nicht, aber eins ist gewiss: an Spaß, sonnigem Wetter und gutem Essen wird es uns in Italien nicht mangeln.“

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