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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Gewerbeverein druckt eigenes Marktgeld

10.09.2012

Bockhorn Mit einem sehr fröhlichen, feinen Umzug wurde am Sonnabend das Programm des 64. Bockhorner Marktes gestartet. Die Organisatoren vom Heimatring mit Werner Harms, Hartmut Hinrichs und mit Moderator Peter Wegener hatten hervorragende Arbeit geleistet, Vereine und Gruppen zauberten schöne Wagen hervor mit vielen auch politischen Ideen. An diesem Montag geht der Markttrubel weiter: Ab 14 Uhr präsentieren die Schausteller „Happy-Hour-Angebote“, ab 20 Uhr spielt „United Four“ im Festzelt, um 21 Uhr wird das „Große Höhenfeuerwerk“ gezündet.

In der Kutsche

Angeführt wurde der Umzug von den Bürgermeistern Andreas Meinen (Bockhorn) und Jozef Hartdegen (Schemling), die mit Harms und Hinrichs in der Kutsche von Kurt Metzner Platz genommen hatten. Unter den Zuschauern war auch Gustav Brunken, mit 100 Jahren vermutlich der Senior unter den Marktbesuchern.

Kai Janssen hatte die Ehre, in seinem Renault-Oldtimer-Cabrio die Vareler Mühlenkönigin Houssena Mahamadou samt Prinzessin Helen Tapkenhinrichs zu chauffieren. „Zehn Jahre Partnerschaft Bockhorn-Schemling“ war ein Wagenthema der Gemeinde Bockhorn. Die „Strickfrauen“ waren im Umzug wieder dabei, sie machten sich sorgen um leere Schaufenster in der Lange Straße: „Willst du in Bockhorn einkaufen geh’n, wirst du bald vor verschlossenen Türen stehen.“

Der Verein für Handel, Handwerk und Gewerbe verteilte lieber große „Hundert-Euro-Scheine“ und merkte an: „Die Post hat in der Lange Straße ein Haus – wirft aber lieber das Geld zum Fenster raus“ (mit einem anderen Standort zur Miete). „Über den Benzinpreis brauchen wir nicht klagen, wir steigen um auf Pferd und Wagen“, war das Motto der Neugebauers. Wo ist denn die Grenze zwischen Varel und Bockhorn, fragten sich die Leute aus Seghorn und Brunne.

Launige Wagen

Peter Wegener, der auf der Lange Straße wieder jeden Teilnehmer vorstellte, wusste die Antwort: Es ist die Kranenkamper Straße. Die Ortschaften aus der Nachbarschaft waren mit vielen Wagen vertreten: „Fällt das Ernten uns doch schwer, feiern können wir umso mehr“. Die „Pattlöpers“ aus Astederfeld riefen: „Die Nonnen stehen Schlange zu Fahrradfahren mit Sattelschlag.“ Der neue Hafen im Norden war ein Thema: „Der Jade-Weser-Port – Loch an Loch und hält doch.“ Biogas ein anderes, Lebensmittel im Tank wurde kritisiert: „Heut’ essen wir schon kleine Brötchen. Und was essen wir morgen?“

Die Jugend griff Soziales auf: „Hartz IV, und der Tag gehört dir – ohne uns.“ Der „Bombay Club Steinhausen“ forderte mehr Verkehrssicherheit für Kinder. Pferde und Ponys dürfen im Umzug nicht fehlen: „Reiten die Kinder in die Runde, machen die Mütter Kaffeestunde“ meldete das „Gestüt Kranenkamp“.

Sechs Musikzüge begleiteten den Umzug, darunter auch die Musik- und Showband Grabstede, die extra für den Markt einen Tanz einstudiert hatte und mit vielen jungen Mitgliedern aufwarten konnte.


Mehr Bilder unter   www.nwzonline.de/fotos-friesland 
NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwzonline.de/nwztv 

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Renault | Hafen | Gestüt Kranenkamp

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