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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

GPS-Mitarbeiter stimmen über Streik ab

15.09.2016

Varel „Wir sind es Wert – Pro Tarif-Vertrag für die GPS.“ Mit diesem Slogan kämpfen die Mitarbeiter der Gemeinnützigen Gesellschaft für Paritätische Sozialarbeit (GPS) Wilhelmshaven derzeit für einen Tarifvertrag und damit eine Gehaltserhöhung. Um den Forderungen Nachdruck zu verleihen, stimmen sie bis zum 23. September in einer Urabstimmung über einen unbefristeten Streik ab.

„Wir planen einen Teil- und Schwerpunktstreik“, sagte Verdi-Gewerkschaftssekretärin Petra Ducci-Eiklenborg bei der Mitarbeiterversammlung am Dienstagabend im Vareler Tivoli. Dazu müssen 75 Prozent der in der Gewerkschaft organisierten GPS-Mitarbeiter zustimmen.

Sie fordern mehr Geld durch die Anpassung an den Tarifvertrag. Derzeit gilt eine 2008 beschlossene Betriebsvereinbarung. Der letzte Tarifvertrag wurde 2002 geschlossen. Der gilt jedoch nur noch für rund 300 der 1200 Mitarbeiter in 60 sozialen Einrichtungen. Der Unterschied für einen Beschäftigten, der die selbe Arbeit verrichtet, beträgt nach Gewerkschaftsangaben 300 bis 500 Euro pro Monat. Die GPS ist eine Tochter des Paritätischen Wohlfahrtverbands Niedersachsen.

Parallel zur Urabstimmung verhandelt Verdi auch auf politischer Ebene. „Es ist ein moderiertes Gespräch geplant“, kündigte Ducci-Eiklenborg an. Daran teilnehmen wird Jürgen Hoffmann, Geschäftsführer der GPS Wilhelmshaven. Aysua Tutkunkadis von Verdi soll die Tarifverhandlungen führen – wenn es denn dazu kommt.

„Ich hoffe, dass wir über die politische Schiene zum Erfolg kommen und nicht zum letzten Mittel greifen müssen“, sagte Petra Ducci-Eiklenborg. Kommt es zum Streik, solle dieser nur in Schlüsselbereichen greifen. Denn anders als in einer Fabrik, könne man nicht einfach nur eine Maschine ausstellen und alles steht. „Wir arbeiten mit Menschen. Deshalb müssen auch Notfallpläne ausgearbeitet werden“, sagte die Gewerkschafterin, die betonte, dass auch Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) aus Sande seine Unterstützung zugesagt habe.

An der Urabstimmung teilnehmen können die Gewerkschafter noch bis zum 23. September von 9 bis 15 Uhr in der Verdi-Geschäftsstelle Jever. Zudem gibt es mobile Stimmlokale. Zeiten und Orte stehen auf der Internetseite der Vertrauensleute.


Die mobilen Stimmlokale unter   www.vl-gps.de 
Olaf Ulbrich Redaktionsleitung Varel / Redaktion Friesland
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