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Aktualisiert vor 26 Minuten.

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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Ausflugstipp: Formen, Trocknen, Brennen

18.08.2020

Grabstede „Das Töpfern und die Ziegelherstellung gehören zu den ältesten Handwerken überhaupt“, sagt Acki Jürgens. Seit 45 Jahren macht der Töpfermeister nun Keramiken. Im Alten Klinkerzentrum an der Hauptstraße 34 in Grabstede führt er Besucher durch die Historie der Klinkerherstellung in Friesland.

In seiner zugehörigen Werkstatt kann man ihm bei der Herstellung seiner Produkte über die Schulter schauen. „Grundsätzlich machen die Ziegelei und ich das Gleiche“, erklärt Jürgens: Zunächst wird die Erde geformt, dann getrocknet und schließlich gebrannt. „Wir machen auf ewig haltbare Gegenstände.“

1887 habe es noch 38 Ziegeleien in Zetel, Bockhorn und Varel gegeben, sagt er. Heute ist nur noch eine Ziegelei übrig geblieben. Die Ziegelei Uhlhorn direkt neben dem Alten Klinkerzentrum beschäftigt aktuell 25 Mitarbeiter.

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Geschichte der Klinker

Dort werden im Jahr etwa zehn Millionen Ziegel hergestellt, sagt Jürgens. „Für ein Einfamilienhaus benötigt man je nach Größe zwischen acht- und zwölftausend Klinker.“ Etwa tausend Häuser können also mit den Ziegeln der Ziegelei Uhlhorn pro Jahr verblendet werden.

Wer etwas über die Geschichte der Ziegelherstellung in Friesland von den Anfängen bis heute erfahren möchte, bekommt im Alten Klinkerzentrum antworten. „Wer hier rausgeht, verfügt über eine gewaltige Ladung an Wissen über die Ziegeleien“, sagt Jürgens. Kurze Texte auf Fototafeln erklären die Entwicklung des Handwerks – vom Lehmabbau, über den Transport und die Aufbereitung, bis zum fertigen Endprodukt. An den Multimedia-Stationen berichten Zeitzeugen von ihrer Arbeit. „Zum Beispiel erzählen die ehemaligen Mitarbeiter, wie die Arbeit am Ringofen war“, sagt Jürgens.

Besonderer Ziegel

Der Lehm in der Region habe einen hohen Quarzanteil und sei dadurch besonders wasserdicht, sagt Jürgens. Berühmte Häuser seien auch schon mit dem Bockhorner Ziegel gebaut worden, darunter das Chilehaus in Hamburg und das Wilhelmshavener Rathaus.

Nils Hannes Klotz Volontär, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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