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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Grünes Licht für Feuerwehr-Bedarfsplan

17.12.2015

Wangerland Der Feuerwehrbedarfsplan, der als Planungsgrundlage für Investitionen der Gemeinde Wangerland in die sieben Wangerländer Feuerwehren bis 2025 dient, ist am Dienstagabend im Gemeinderat bei einer Gegenstimme beschlossen worden.

Die Sitzung wurde von zahlreichen Feuerwehrleuten, darunter Gemeindebrandmeister Eike Eilers und seinem Stellvertreter Florian Harms, flankiert. Eilers hatte den Bedarfsplan mit einem Feuerwehrkommando, Markus Gellert vom Ordnungsamt und Bürgermeister Björn Mühlena erstellt und den Ratsmitgliedern in einer früheren Sitzung vorgestellt.

Bis auf Immo Müller (UWW) gab der Rat nun grünes Licht für eine verbindliche Bereitstellung von 250 000 Euro pro Jahr bis 2025.

Dank für Arbeitseinsatz

Während Dieter Behrens-Focken (CDU) in dem Bedarfsplan keine überzogenen Forderungen und deswegen gute Chancen auf Umsetzung sah, betonte Klaus Lammers (SPD) die Einigkeit der Wehren in der Sache. Immo Müller begründete seine Ablehnung hingegen mit einer „erheblichen Kostensteigerung im Bedarfsplan und zu vielen Fragezeichen bei den Grundannahmen der Rechnung“. Auch Ellmer Cramer (UWW) hatte noch einige Fragezeichen, allerdings kam er zu einem anderen Schluss als sein Parteikollege: „Die einzelnen Maßnahmen sind im Haushalt 2016, den wir im März beraten werden, sowieso abzusichern. Und bis dahin ist Zeit die Fragen zu klären, deshalb stimme ich zu“, sagte er. Rat und Verwaltung bedankten sich bei den Feuerwehren für die geleistete Arbeit. Die Orts- und Gemeindebrandmeister hatten, wie berichtet, fünf Monate und 250 Arbeitsstunden in den Bedarfsplan investiert.

Mit dem Plan hat die Gemeinde Inventur in allen sieben Ortswehren gemacht und festgestellt, was wann ersetzt werden muss. Dabei hatte sich ein Investitionsstau von knapp 835 000 Euro ergeben, der mit dem jährlichen Bedarf von 225 000 Euro bis 2025 aufgelöst werden soll.

Einstimmig votierten die Ratsmitglieder für den Wirtschaftsplan der Wangerland Touristik (WTG) für 2016. Geblieben ist der Sperrvermerk den die SPD-Grüne-Gruppe im Rat auf die angesetzten 800 000 Euro Sanierungsmittel für die Sanierung des bisherigen Reha-Gebäudes in den Haushalt eingestellt hatte. Man wolle erst tiefer ins Thema einsteigen, lautet die Begründung.

Wirtschaftsplan der WTG

Wie berichtet, plant die WTG 2016 Investitionen von insgesamt 1,934 Millionen Euro für Instandhaltung und Sanierung auf den beiden Campingplätzen Horumersiel-Schillig und Hooksiel sowie bei der Marina Hooksiel und im Nationalpark-Haus in Minsen. Besondere Projekte sind der Bau eines Wohnmobilplatzes mit 39 Stellplätzen in der Senke vor der Friesland-Therme Horumersiel (120 000 Euro) und der Bau eines Multifunktionsplatzes auf dem Gelände des ehemaligen Sielwärterhäuschens am Wangertief mit Platz für zwölf Wohnmobile (80 000 Euro).

Dem Vorwurf von Ellmer Cramer, die WTG sei in den vergangenen Jahren kaputtgespart worden und die sehr guten Übernachtungszahlen 2015 seien vor allem auf Investitionen aus dem Privatsektor und auf das gute Wetter zurückzuführen, widersprachen WTG-Chef Armin Kanning und Wangerlands Bürgermeister Björn Mühlena. „Es ist nicht richtig, dass wir nichts gemacht haben, es ist in vielen Bereichen investiert worden“, sagte Mühlena.

„Ich bin seit eineinhalb Jahren hier und will nach vorn schauen. Wir haben ein Rekordergebnis erzielt, das hat es vorher im Wangerland so nicht gegeben und die Gemeinde hat noch sehr viel Potenzial“, betonte Kanning.

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