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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Unternehmen: Grundstein für weiteres Wachstum gelegt

08.04.2017

Sande Bis zu 10 000 Pakete mit elektronischen Bauteilen, Geräten, Zubehör und Werkzeugen verlassen jeden Tag das Logistikzentrum von Reichelt Elektronik in Sande. Empfänger sind Kunden in rund 100 Ländern. Der gestiegenen und weiter wachsenden Nachfrage hat Reichelt Elektronik mit einer deutlichen Expansion am Standort Sande Rechnung getragen.

Im vergangenen Jahr entstand am Elektronikring ein hochmodernes, rund 6400 Quadratmeter großes Logistikzentrum voll automatisierter Fördertechnik, intelligenter Hochregale und Palettenlifte. Das komplexe Innenleben und Warenwirtschaftssystem ist im Haus geplant und programmiert und ständig weiter verbessert worden. „Wenn Sie wie wir von drei Seiten von Wasser umgeben sind, ist es gut, wenn man das alles selbst kann“, sagte Reichelt-Geschäftsführer Ulf Timmermann am Donnerstagabend vor rund 250 Gästen bei der offiziellen Eröffnung des neuen Versandwarenhauses. Nach wochenlangem Testbetrieb geht das Logistikzentrum H3 nun ans Netz.

Kapazität verdoppelt

Vorher wurde kräftig gefeiert und gestaunt: Mitarbeiter, Geschäftspartner, Vertreter aus Politik und Wirtschaft stießen mit Timmermann und seiner Mannschaft an und verbrachten einen kurzweiligen Abend mit gutem Essen, vielen Gesprächen und einem fabelhaften Showprogramm. Zuvor erlebten viele bei einer Betriebsführung den Elektronikversender live.

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Mit der Neun-Millionen-Euro-Investition hat der inzwischen zur Schweizer Dätwyler Holding AG gehörende Elektronikversender Reichelt seine Logistikkapazität auf mehr als 10 000 Quadratmeter verdoppelt. Parallel zum bestehenden Bau entstand das zusätzliche Logistikzentrum. Beide Objekte sind durch zwei 19 Meter lange Brücken miteinander verbunden: eine verglaste Brücke für das Personal und eine geschlossene für den Warentransport.

Das neue Gebäude ist 100 Meter lang und 80 Meter breit und ruht auf 675 Pfählen, sagte Timmermann. Drinnen wurden mehr als 50 Kilometer Kabel für die Steuerung verlegt. Ein Zeitraffer-Film zeigte die Entstehung des neuen Logistikzentrums.

Die Geschichte von Reichelt begann 1969 ganz klein in einem Wilhelmshavener Hinterhof und mit einem UKW-Antennenverstärker. 1990 übernahm Angelika Reichelt den Betreib. 1996 siedelte Reichelt nach Sande um, 2004 entstand der erste große Neubau.

Inzwischen sind im Reichelt-Katalog mehr als 75 000 Artikel gelistet: Vom kleinen elektrischen Widerstand bis zum großen 3D-Drucker, außerdem Messtechnik, PC- und Netzwerktechnik, Werkzeug und Bauelemente, Batterie- und Akkutechnik, Drohnen und noch vieles mehr. Eigentlich alles, was ambitionierte Elektroniker und professionelle Nutzer brauchen. Zur Reichelt-Klientel zählen private Endverbraucher genauso wie Schulen, Behörden und Unternehmen.

Mit der Erweiterung entstehen Timmermann zufolge zu den bestehenden 260 Arbeitsplätzen mittelfristig bis zu 100 neue Jobs in Sande in allen Bereichen des Unternehmens. Die neue Halle bietet Platz für eine Sortimenterweiterung von bis zu 100 000 Artikeln. „Wir haben die Erweiterung weit in die Zukunft geplant“, sagte Timmermann in der festlich hergerichteten und illuminierten Halle.

Kreative Macher

Aussagen, die auch Landrat und Frieslands erster Wirtschaftsförderer Sven Ambrosy gerne hört; er lobte in seiner kurzen Rede das Unternehmertum und die Kreativität der Macher bei Reichelt und sprach von einem für Friesland extrem wichtigen Unternehmen. Die Innovation und Dynamik von Reichelt sei zudem ein Symbol für die Region insgesamt, so Ambrosy.

Der Neubau beherbergt nicht nur große Teile der Logistik und des Wareneingangs, sondern auch viel Technik und soll auch das Reichelt Call-Center aufnehmen. Im älteren Gebäudeteil sollen sich nun das beengte Marketing und das Produktmanagement weiter ausbreiten.


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Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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