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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Soziales: Gutes gehört nicht in den Müll

22.05.2017

Sande Mit einem kleinen Fest für Mitarbeiter, Nachbarn und Interessierte wurde am Samstag der „Laden am Torbogen“ als neues soziales Kaufhaus in Sande eröffnet. Viele waren gekommen, um sich den Laden schon einmal anzusehen. An diesem Montag ist der erste Verkaufstag.

Das Kaufhaus

Der „Laden am Torbogen“ ist knapp 50 Quadratmeter groß. Er liegt ein wenig versteckt an der Breslauer Straße 19. Geöffnet ist das Kaufhaus montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr und (außer mittwochs) von 14 bis 18 Uhr. Wer mitarbeiten oder etwas spenden möchte, kann sich bei Edith Wahnbaeck, Tel. 0151/54 64 62 82, melden.

Der Laden löst das „Kleiderbad“ ab, in dem 2015 die Flüchtlinge in Sande, aber auch bedürftige Bürger unter Vorlage eines Berechtigungsausweises günstig Kleidung und Bedarf erwerben konnten. Das „Kleiderbad“ ist geschlossen – doch weil ein soziales Kaufhaus in Sande fehlte, übernahm der Verein der „Integrationslotsen Sande“.

Anders als im „Kleiderbad“ können im neuen „Laden am Torbogen“ alle Bürger einkaufen. Und das sollten sie auch tun, denn der Laden muss sich mittelfristig selbst tragen. Eine Anschubfinanzierung gibt es aus dem Erlös des „Kleiderbad“, außerdem sei noch eine höhere Spende aus der Tombola beim Caravan-Salon zugesagt, berichtete Edith Wahnbaeck, Vorsitzende der „Integrationslotsen Sande“. Doch schon bald müssen Pacht und Nebenkosten erwirtschaftet werden, das Personal arbeitet ehrenamtlich.

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Zum Konzept des sozialen Kaufhauses gehört auch der ökologische Aspekt. „Gute Dinge gehören nicht in den Müll, nur weil jemand sie nicht mehr benötigt. Sie können gut noch bei jemand anderem zum Einsatz kommen“, sagt Edith Wahnbaeck. Zudem sollen im Laden asylsuchende Frauen eingesetzt werden. „Wir wollen ihnen Gelegenheit geben, praxisnah die Sprache zu verbessern.“ Zum Training gehören auch Gespräche mit Kunden.

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