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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Halbrelief ziert Bismarck-Eiche

12.09.2011

JEVER Die Bismarck-Eiche auf dem Kirchplatz in Jever erhält eine neue Umrandung: Johannes Herten aus Korschenbroich formte und goss dafür ein Halbrelief des Reichskanzlers aus Bronze. Das Original hängt im Getreuen- und Bismarckmuseum. Finanziert wird die neue Umrandung der Eiche von der Familie-Blume-Stiftung.

Der 81 Jahre alte Herten ist Handformermeister. Er hat sich auf die Anfertigung von Einzelteilen im Bronzeguss spezialisiert. Die Bronzeplatte mit dem Porträt des Reichskanzlers Otto von Bismarck wurde als Negativ-Form in einer kleinen Gießerei in der Nähe von Korschenbroich als Sandabdruck gegossen.

Lange hatten Dr. Fritz Blume und Ingo Hashagen als Vorstandsmitglieder der Familie-Blume-Stiftung eine Möglichkeit gesucht, das Relief des Reichskanzlers aus dem Getreuen- und Bismarckmuseum zu duplizieren. Als Hashagen in der Schlosskäserei Herten Schafe aus Bronzeguss entdeckte und erfuhr, dass der Vater von Hans-Georg Herten diese Kunst des Formens und Gießens als Beruf ausübte, konnte der Auftrag erteilt werden.

Am Freitag übergab Johannes Herten Dr. Fritz Blume und Ingo Hashagen sein Kunstwerk. Es sei für ihn eine Freude und Ehre gewesen, diesen Auftrag zu erfüllen, sagte Herten.

Die neue Einfassung der Bismarck-Eiche mit dem Relief werde ein Beitrag zur Darstellung der historischen Stätten Jevers, hob Dr. Blume hervor. Er betonte, dass Informationen über die Geschichte der Stadt auch für Touristen notwendig sind.

Am Kirchplatz vor der Bismarckeiche übergab Dr. Blume das Relief an Stadtkämmerer Dietmar Rüstmann. Die Stadt wird in Kürze die von der Stiftung finanzierten Arbeiten für die Neugestaltung des Bereichs um die Bismarckeiche vergeben. Auf einer Infotafel wird später über die Herkunft und Bedeutung der Bismarck-Eiche informiert.

Bismarck hatte Schülern des Mariengymnasiums, die ihn 1885 auf seinem Gut Friedrichsruh besuchten, eine Eiche aus dem Sachsenwald geschenkt. Die Eiche überstand die Trockenheit nicht, so dass Bismarck 1896 mit einer zweiten Eiche für Ersatz sorgte.

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