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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Halle trägt Manfred Schmidts Namen

27.11.2006

VAREL Karl-Heinz Funke bezeichnete die Halle als „ein zu Stein gewordenes Dokument“ für das Engagement, das Manfred Schmidt gezeigt hatte. Jetzt trägt das Gebäude den Namen des Unternehmers.

Von dagmar de levie VAREL - Sie müssen noch heute viel lachen, wenn sie an ihre damaligen Erlebnisse denken: Jürgen Kempermann und Willi Brunken, zwei Männer, die mit vielen anderen unter der Federführung des vor einem Jahr verstorbenen Manfred Schmidt schafften, was außer ihnen niemand für möglich gehalten hatte: den Bau der Sporthalle in Altjührden.

Um das Engagement des Unternehmers zu würdigen, hatte sich der Verwaltungsausschuss der Stadt Varel kürzlich einstimmig dafür ausgesprochen, das Gebäude in „Manfred-Schmidt-Sporthalle“ umzuwidmen. Zu der Feierstunde waren nun am Freitagabend neben der Witwe, Inge Schmidt, und den drei Kindern auch Bürgermeister Gerd-Christian Wagner, der Ratsvorsitzende und langjährige Freund Schmidts, Karl–Heinz Funke, sowie viele Gäste gekommen.

Funke erinnerte in seiner Laudation noch einmal an die damaligen Zeiten. Der Bau der Sporthalle war nach dem Zusammenschluss von Varel-Stadt und Varel-Land Anfang der 70-er Jahre in weite Ferne gerückt, andere Projekte schienen den Kommunalpolitikern wichtiger. „Dann müssen wir das eben selber machen“, hatte Manfred Schmidt damals gesagt. „Niemand“, so berichtete Funke, „war gegen eine Sporthalle in Altjührden, allerdings fehlte der Glaube, dass die Altjührdener in der Lage sein würden, diese Halle auch tatsächlich zu bauen.“ Nun, diese belehrten die Stadtväter eines Besseren, sie sammelten Spenden in Form von Zementsäcken, Maurerstunden und Steinen und gaben Geld – viel Geld für damalige Verhältnisse. Und immer allen voran: Manfred Schmidt. Er spendete 5000 DM für den Bau, übernahm die von der Stadt geforderte Bürgschaft in Höhe von 600 000 DM und, so Funke, „setzte die Sache mit nahezu horrender Geschwindigkeit in Gang“. 4000 Arbeitsstunden leisteten die Helfer, genau nach Zeitplan

fanden Richtfest und Einweihung statt.

„Man tut niemandem Unrecht, wenn man sagt, ohne Manfred Schmidt wäre das alles nicht geschehen“, betonte Funke. Ohne den Unternehmer hätte sich auch der Handballsport in Altjührden nicht so entwickelt, sagte er. Die Halle sei ein zu Stein gewordenes Dokument des Engagements, das Manfred Schmidt immer wieder gezeigt habe.

„Wir dürfen stolz darauf sein, dass ein Bürger unserer Stadt das gemacht hat. Die Halle trägt einen würdigen Namen,“betonte der Ratsvorsitzende abschließend, dankte aber auch all denen, „die damals an dem Bau beteiligt waren“.

Bürgermeister Wagner überreichte Inge Schmidt eine Urkunde, auf der die Namensgebung dokumentiert ist.

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