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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Herzstück ist das Bewegungsbad

09.06.2017

Horumersiel Die Umbaupläne für das leerstehende Kurmittelhaus in Horumersiel werden konkret: Die Wangerland Touristik GmbH und ein Interessent von außerhalb planen dort die Eröffnung eines Wellness- und Thalasso-Zentrums. Am Mittwoch stellte WTG-Geschäftsführer Armin Kanning das Konzept im Tourismus-Ausschuss vor.

Jahresabschluss

Die Wangerland Touristik hat das Jahr 2016 wider Erwarten mit einem kleinen Überschuss abgeschlossen: 33 692,67 Euro stehen unterm Strich.

Die Summe soll in die Gewinnrücklage eingestellt werden – der Tourismus-Ausschuss Wangerland folgte am Mittwoch der Empfehlung.

Nach einem Wechsel der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat sich die WTG von Prüfer Volkmar Stier aus Wilhelmshaven gründlich und intensiv prüfen lassen. Der Wirtschaftsprüfer erteilte dem Jahresabschluss ein uneingeschränktes Testat und sieht die GmbH auch sonst wirtschaftlich gut aufgestellt.

Der Ausschuss stimmte außerdem einstimmig für die Entlastung von Geschäftsführer Armin Kanning.

Die 800 000 Euro, die die WTG zuletzt für Reparaturen im Kurmittelhaus angesetzt hatte und die vom Rat nie genehmigt wurden, reichen für die neuen Pläne bei weitem nicht aus. So viel steht bereits fest. Für Umbau, Attraktivierung und energetische Sanierung des Kurmittelhauses, das seit Umzug der Wangerland-Reha Anfang 2016 in die ehemalige Grundschule leer steht, werden erheblich höhere Summen fällig.

Die WTG setzt dabei auf Fördermittel von Land und Landkreis, zudem stehen einige Grundstücksverkäufe in Hooksiel an und die Veräußerung des Gästehauses. Und damit könnten die Pläne finanziert werden. Wie sich im Ausschuss indes zeigte, scheuen die Ratsmitglieder die hohen Investitionen. Deshalb stellten sie den Beschlussvorschlag, den konkreten Planungsauftrag an die WTG zu erteilen, vorerst zurück: Zunächst soll die WTG prüfen, ob tatsächlich Fördermittel fließen könnten.

Die Pläne fürs Thalasso-Zentrum hängen mit dem Erhalt des Nordseeheilbad-Status’ von Horumersiel zusammen: Das ist ein zentraler Punkt im touristischen Leitbild und eine dringende Forderung der Horumersieler Leistungsträger.

Die vorläufigen Pläne sehen vor, im Erdgeschoss des Kurmittelhauses ein Zentrum mit Thalasso- und Kuranwendungen sowie Wellness auf medizinischem Niveau einzurichten. Zur Grundfinanzierung des Angebots sieht der Betreiber zwölf Wohneinheiten vor, die um den Anwendungsbereich herum gruppiert sind. Die sollen nicht frei vermietet werden, sondern den Kurgästen zur Verfügung stehen.

Ein Café, das auch als Frühstücksbereich dient und öffentlich zugänglich ist, soll gesundes Essen passend zu Thalasso servieren. Hinzu kommt eine Showküche, in der hinter Glas Cremes und Zubereitungen für die Anwendungen hergestellt werden.

Elementarer Bestandteil des Konzepts ist die Reaktivierung des alten Bewegungsbads im Untergeschoss des Kurmittelhauses – und das treibt natürlich die Kosten, sagte Kanning. Das Bewegungsbecken soll nicht nur den Thalasso-Gästen zur Verfügung stehen, sondern etwa auch die Belegungszeiten der Friesland-Therme durch Kurse und Angeboten beispielsweise der Rheumaliga entlasten.

Ebenfalls im Untergeschoss soll ein öffentlicher Fitness-Bereich entstehen. Dafür gibt es noch keinen Betreiber. Und als drittes Element will das Unternehmen „Lebenssinne“ mit Sitz in Dangast Räume im Untergeschoss nutzen. Das Unternehmen organisiert seit vielen Jahren Seminare, Workshops und Gesundheitswochen unter anderem für Krankenkassen.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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