• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Hilfe für gestrandete Urlauber

09.12.2016

Wangerooge Das soll nicht alle Jahre wieder passieren: Zum Jahresanfang 2016 hatten hunderte Urlauber auf Wangerooge festgesessen – wegen Sturms, Eisgangs und extrem niedriger Wasserstände hatte die Schifffahrt und Inselbahn den Betrieb eingestellt und auch die Inselflieger waren nicht mehr geflogen.

Dass das Winterwetter die An- und Abreise nach Wangerooge behindert oder gar unmöglich macht – dagegen kann niemand etwas unternehmen. Doch dagegen, dass Urlauber ohne Gepäck dasitzen, weil das per Schiff schon ans Festland gegangen ist, und sich Sorge um ein Dach über dem Kopf auf der Insel machen müssen – das soll nicht mehr passieren.

Helfer gesucht

Wer Interesse hat, die Gemeinde- und Kurverwaltung ehrenamtlich zu unterstützen, kann sich unter Tel. 04469/99 111 oder per E-Mail an gemeinde@wangerooge.de auf die Helferliste setzen lassen. Für Rückfragen oder die Anmeldung stehen Sabrina Illig und Rieka Beewen zur Verfügung. Die Daten werden vertraulich behandelt, nicht an Dritte weitergegeben und nicht für andere Zwecke verwendet, betont Bürgermeister Dirk Lindner.

Deshalb haben sich nun die Verkehrsdienstleister FLN-Frisia Luftverkehr, die Schifffahrt und Inselbahn, der Verkehrsverein Nordseeheilbad und die Gemeinde und Kurverwaltung Wangerooge zusammengesetzt und Ideen ausgearbeitet, um die Kommunikation in solch einem Fall zu verbessern. „Damit unsere Inselgäste sich wohl und sicher aufgehoben fühlen, möchten wir auch alle Insulanerinnen und Insulaner um Mithilfe bitten“, sagt Bürgermeister Dirk Lindner.

Die Gemeinde- und Kurverwaltung will einen „Freiwilligen-Pool“ in Form einer Liste im Bürgermeistersekretariat einrichten. „Es geht darum, im Fall eines zurückkehrenden Schiffs oder Zugs, eines mehrtägigen Ausfalls des Fähr- und/oder Flugverkehrs unseren Gästen am Bahnhof oder Flugplatz beratend zur Seite zu stehen, ihnen Ängste und Sorgen zu nehmen und so das Servicepersonal vor Ort zu entlasten“, erklärt Lindner die Idee.

Wer dabei helfen möchte, kann sich ab sofort bei der Gemeinde melden. Im Ernstfall sollen dann alle Helfer, die gerade Zeit haben, zusammengerufen werden, um die gestrandeten Urlauber zu unterstützen und zu beraten.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
Rufen Sie mich an:
04461 965311
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.