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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Engagement: Hilfstransport rollt wieder

09.09.2011

ZETEL Als 83-Jähriger hatte er eigens Order bekommen, nicht zu schleppen, sondern nur zu schauen. Aber so ganz ohne seine „Humanitäre Hilfe“ kam Fritz Gatzenmeier am Donnerstag denn doch nicht aus. Er stand auf dem Hof von Hermann Schmidt, wo ein großer Lkw der Firma Tönjes von Mitgliedern der Organisation mit Hilfsgütern für Starokonstantinov beladen wurde.

Fritz Gatzenmeier hatte die Humanitäre Hilfe vor 20 Jahren ins Leben gerufen, sein aktiver Mitstreiter war damals Hermann Schmidt, der sein Engagement allerdings vor einigen Jahren aufgrund einer schweren Erkrankung weitgehend aufgeben musste. Seit Jahren nun steht Gerhard-Wilhelm Rusch an der Spitze der Organisation. Er ist es auch, der den schweren Zug am Freitagabend gemeinsam mit Andreas Schäfer Richtung Ukraine steuern wird. Am Sonntagabend, so rechnen die beiden, werden sie am Bezirkskrankenhaus Starokonstantinov eintreffen, freudig erwartet von Ärzten und Schwestern. Seit Jahren bringt die Humanitäre Hilfe viele Dinge mit, die der Belegschaft des Hauses die Arbeit erheblich erleichtern, entsprechend finden sich auf dem Lkw auch diesmal unter anderem Krankenbetten, Medikamentenschränke, Untersuchungsliegen, Matratzen, Rollstühle und Rollatoren. Unzählige Bananenkartons mit gespendeter Kleidung – in den vergangenen Monaten sortiert, geprüft und gepackt von Gertrud Schmidt und Hannelore Wilken – und viele andere Spenden komplettieren den zehn bis elf Tonnen schweren Hilfstransport. Am Donnerstagabend allerdings kam das Team um Rush ins Grübeln. In der Scheune von Hermann Schmidt lagerten noch einige Güter, die partout nicht mehr in den Sattelzug passen wollten. Rusch ließ sich davon nicht beeindrucken: „Das kriegen wir schon hin.“ – und schon ging es wieder los mit dem Packen.

Gemeinsam mit Hans-Günther Tönjes wird Fritz Gatzenmeier am Sonntag übrigens in die Ukraine fliegen. „Da sparen wir uns die anstrengende Fahrt“, sagt er.

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